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Rhomäisches Reich: Der Prozess gegen Romanos Argyros hat begonnen. Das Reich hat mit Honorios Zarides einen neuen Reichskanzler, neuer Innenminister ist Ioustinianos Doukas.
Armenien: König Aschot III. wurde prunkvoll gekrönt. Der Reichsprotektor Ioannes Kourkouas ist in Kars eingetroffen.

[Amtszimmer des Logothetes tou genikou] Ein Berg von Geld

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Samstag, 18. Mai 2019, 00:40

Ein Berg von Geld

Diokles war guter Laune. Die Kriegssteuern, die man vor einigen Wochen erhoben hatte, waren üppiger ausgefallen, als man anfangs berechnet hatte. Alle Bürger, die zur Zahlung der Abgabe verpflichtet worden waren, waren ihrer Pflicht nachgekommen und hatten sie artig entrichtet. So kam es, dass man binnen kürzester Zeit eine enorme Summe an Geld angeschafft hatte. Einzig die Lösegeldforderung der Muselmannen schienen den Minister ein wenig zu betrüben, denn sie vereinnahmten ein großes Stück des Kuchens, den dieser Geldregen beschert hatte. Dennoch blieb auch nach dem Abzug aller Kosten, die das glorreiche Scheitern der Operation unter der Leitung von Romanos Argyros verbuchte, ein guter Batzen Geld übrig, mit dem das Loch in der Staatskasse mehr als ausreichend gestopft werden konnte.

Diokles war guter Laune, weil es ihm gelungen war, selbst in einer so prekären Situation Ruhe zu bewahren und das richtige zu tun, um Reich und Kaiser von der drohenden Staatspleite zu schützen. Ja, Romanos konnte sich glücklich schätzen, einen so kompetenten Minister der Finanzen zu haben. Gerade setzte er ein Schreiben an besagten Autokrator auf, als ihm ein Sekretär ankündigte, der Minister des Inneren ließe um einen Termin für ein gemeinsames Gespräch bitten. Diokles wies den Burschen an, dem Minister mitteilen zu lassen, er möge, sofern seine Zeit es zulasse, doch innerhalb der nächsten Stunde hier aufschlagen, da der Phokas erst am Nachmittag weitere Termine hatte und seinem Amtskollegen bis dahin zur Verfügung stehen würde.

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Samstag, 18. Mai 2019, 01:08

Im Gegensatz zum gut gelaunten Finanzminister konnte sich der zurzeit sehr beschäftigte Innenminister Doukas keiner allzu guten Laune erfreuen. Er stand schließlich nun schon eine Weile unter dem Druck im Fall des Kleriker-Mörders endlich Erfolge vorzuweisen. Gerade als man glaubte dem brutalen Täter einen Schritt voraus zu sein, stellte sich heraus, dass dieser zu seinem bis jetzt größtem und blutigsten Mord angesetzt hatte: Vier Bürger waren dabei ermordet und grausamst ausgeweidet worden. Entsprechend war es um die Laune des Doukas bestellt, der durch diese Ereignisse unter einen nur noch größeren Druck geriert, diese Zustände bald zu beenden und den Verantwortlichen, eher diese Bestie, zu stellen.

Die Sicherheitsbehörden unter der Kontrolle des Innenminister arbeiteten für dieses Ziel nun sehr hart; einige Mitarbeiter mussten Überstunden machen und man hoffte auf die Amtshilfe der Armee, um dem Mörder das Leben in dieser Millionenmetropole so schwer zu machen wie nur möglich, ihn unter Druck zu setzen, aufass er einen Fehler begeht. Aber es gab zumindest einen Lichtblick in dieser Hinsicht: Auf Wunsch des Kaisers sollte das Personal der Sicherheitsbehörden aufgestockt werden. Ioustinian erachtete dies als einen äußerst vernünftigen Plan des Kaisers und dies würde zweifellos helfen, die Personalnot in Zukunft zu verringern, gerade bei größeren Operationen wie der des Kleriker-Mörders. Diese Pläne zur Ausbildung neuer Beamter aber würden Geld kosten, wohl eine nicht unerhebliche Menge. Bisher waren im Budget des Ministeriums keine neuen Stellen vorgesehen. Da dies sich ändern würde, schien eine Konsultation mit dem Finanzminister unausweichlich. Das Budget musste nach Ansicht des Ministers ganz klar erhöht werden.

Ioustinian begab sich somit in das Büro besagten Finanzministers, nachdem er sich zuvor bei den Mitarbeitern desselben angemeldet hatte. Er wurde sogleich hinein geführt und grüßte den Phokas freundlich. "Hochgeschätzter Kollege, eine Freude, Euch zu sehen!" Das war natürlich nur nette Rhetorik, in den einzelnen Sachfeldern würde es wohl erbittert zur Sache gehen. Der Doukas setzte sich auf einen Stuhl gegenüber Diokles, der hinter seinem Schreibtisch saß. "Ihr könnt Euch sicher vorstellen, warum ich hier bin?" Der Doukas pausierte kurz, antwortete dann aber dennoch, da es doch eher eine rhetorische Frage war. "Es geht um das Budget des Innenministeriums!" Fiel dann die Antwort zunächst recht knapp aus, ehe er dann noch ein wenig weiter dazu ausholte. "Nachdem der Kaiser seinen Wunsch geäußert hatte, das Personal der Sicherheitsbehörden zu verstärken, erwarte ich natürlich einen entsprechenden Anstieg an finanziellen Mitteln." Wie sollte man die Ausbildung und Unterhaltung neuer Stellen auch sonst finanzieren? Viel Spielraum im bisherigen Budget hatte Ioustinian jedenfalls nicht; es passte eher gerade so. "Übrigens darf ich Euch mitteilen, dass ich sehr erfreut bin, dass man die Sondersteuern endlich abgeschafft hat; dies wurde auch Zeit!" Dies hatte er ja mit dem Kaiser besprochen, um die Wirtschaft zu stärken. "Gab es übrigens schon irgendwelche Gedanken dahingehend, die generelle Steuerlast etwas abzusenken?" Dies war ja ein weiterer Vorschlag des Ministers gewesen, um das Wachstum der Produktivität weiter zu anzukurbeln. Mit einer Entlastung der Betriebe und der einfachen Konsumenten hätte man da gute Aussichten. Vielleicht hatte man sich im Finanzministerium ja bereits darüber Gedanken gemacht. Gespannt wartete der Doukas auf die Reaktion des vollschlanken Diokles.

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Samstag, 18. Mai 2019, 02:05

Diokles erhob sich, als sein dynamischer Amtskollege das Arbeitszimmer betrat."Exzellenz, die Freude ist ganz meinerseits", entgegnete Diokles ebenso förmlich und nahm wieder Platz. "Die Menschen kommen immer nur dann zu mir, wenn sie Geld haben wollen", erwiderte der Dicke und schenkte seinem Gegenüber einen überheblichen Blick. Warum auch sonst würde ein Minister sich persönlich hier her bequemen?
"Nun denn, ich bin bereit, mir anzuhören, warum Euch das geplante Jahresbudget bereits im zweiten Quartal nicht mehr ausreicht." Die Kassen des Innenministeriums mussten schließlich noch gut gefüllt sein, waren die Aktionen von Doukas' Vorgänger doch recht überschaubar geblieben.
So lauschte der Finanzminister also Ioustinianos' Worten, nickte hier und da, als habe er Verständnis für die Lage, zuckte ansonsten jedoch mit keiner Wimper und ließ keinen Hinweis darauf schließen, wie er auf das Anliegen des Innenministers reagieren würde.

"Die Order, mit der die Verantwortung über die Polizeibehörden vom Praitor an das Ministerium übertragen worden sind, muss mir durch die Lappen gegangen sein", antwortete Diokles trocken und schenkte seinem Gegenüber ein kurzes Lächeln. "Natürlich werde ich, so es der Wunsch des Kaisers ist, die Aufstockung des Personals mit entsprechenden Anpassungen des Budgets berücksichtigen, alsbald Ihr mir eine solche Order vorlegen könnt." Er legte seine Arme auf den Tisch, die Hände übereinander gelegt.
"Ansonsten werde ich allenfalls der Stadtverwaltung mehr Geld zukommen lassen, damit der Praitor dem Wunsch Seiner Majestät nachkommen kann."
Dass der neue Innenminister nicht nur dynamisch, sondern auch äußerst arbeitswütig war, hatte bereits die Runde gemacht - auch, dass er gerne über das Ziel hinaus schoss und sich in die Angelegenheiten und Zuständigkeiten anderer Beamter einmischte. Dass er bei seinen Ermittlungen den Chef der Behörden, nämlich den Praitor, sogar gänzlich überging, blieb Diokles indes im Verborgenen, doch schloss sich damit der Kreis der douka'schen Kompetenzüberschreitungen.
"Was die Sondersteuer angeht, so handelte es sich um eine Einmalzahlung, die insofern nur pro forma abgeschafft wurde. Die Staatskasse hat diese Finanzspritze gut gebrauchen können und ich bin mir sicher, dass das eingenommene Geld nach Deckung der Kosten des Konflikts im Osten für sinnvolle Investitionen ausgegeben werden wird. Habt Ihr dabei bereits irgendwelche Ideen?" Als Minister des Inneren war Doukas ja immerhin auch für die Wirtschaft des Reiches verantwortlich, hier konnte er nun endlich einige Anregungen in den Raum werfen, die auch wirklich sein Ressort betrafen.
Die Frage des jungen Mannes, ob man im Finanzministerium über eine Reduzierung der Steuern nachdachte, konnte Diokles recht knapp beantworten.

"Vor allem für die weniger gut gestellten Bevölkerungsschichten wurden in den verganenen Jahren die Steuern auf ein historisches Tief abgesenkt und vergesst nicht, dass der Staat jedem Bürger in der Stadt nach wie vor einen Sack Getreide pro Monat finanziert." Allein hier gingen Händlern und Staat jährlich Unmengen an Geldern verloren, die die Bürger jedoch wiederum in anderer Weise ausgeben und die Wirtschaft damit ankurbeln konnten. "Um Eure Frage also klarer zu beantworten: Nein, derzeit ist keine Reduzierung der allgemeinen Steuern angedacht." Sah man sich die Finanzen des Reiches an, wäre es sogar eher an der Zeit, einige Steuern anzuheben, um hier und da kleinere Löcher zu stopfen.

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Montag, 20. Mai 2019, 01:52

Der Finanzminister erwiderte die Begrüßung des Doukas sehr freundlich, was bei ihm vorerst einen guten Eindruck machte. Rein oberflächlich betrachtet, machte der Phokas einen durchaus respektablen und auch gepflegten Eindruck, sodass er wohl ein Mann von Anstand war, was Ioustinian ebenfalls entgegen kam, doch sprach man im Palast natürlich immer wieder auch mal darüber, dass, wenn es ums Geld ginge, der besagte Mann im Zweifel sehr unnachgiebig sein konnte, gar bisweilen kleinkariert sein würde. Diese eher unschönen Charaktereigenschaft seines Gegenübers, von denen man sich erzählte, sollten sich zum Leidwesen des Innenministers auch schon bald zumindest ein wenig manifestieren. Es folgte nämlich sogleich die erste schnippische Bemerkung des Phokas darüber, warum man denn im Innenministerium jetzt schon ein höheres Budget benötigte. Der Doukas belächelte diese Bemerkung nur und ging gar nicht weiter darauf ein, um den Mann nicht zu provozieren. Es sollte ja klar werden, dass man die Ausgaben für die Ausbildung und Einstellung des Personals mittels langfristig geplanten Stellen auf Dauer hin auslegte und nicht nur quartalsweise in dieser Sache plante.

"Seid ganz unbesorgt deswegen!“, meinte der Doukas auf die Nachfrage des Phokas, warum er denn die kaiserliche Order noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. "Die Order seiner Majestät erfolgte mündlich. Auch wenn Ihr sicherlich nicht an dem Wort eines doukaischen Edelmannes zweifeln werdet, wird natürlich eine schriftliche Fassung erarbeitet und Euch zugestellt werden. Doch da meine Zeit begrenzt ist, war es mir wichtig, bereits im Vorfeld sicher zu stellen, dass entsprechende Mittel auch wirklich zur Verfügung stehen und dass es keine anderen Probleme gibt.“ Wie sich später herausstellen sollte, hatte Diokles mit den Einnahmen aus der Sondersteuer ja einen ganz schönen Batzen parat, aus denen die zusätzlichen Kosten für das Innenministerium mit Leichtigkeit bewältigt werden könnten.

Der vollschlanke Kollege kam dann noch auf das in der Hauptstadt übliche Kompetenzgerangel zu sprechen. "Ihr würdet mit dieser Annahme sicher richtig liegen, wenn es um die Stadtwache ginge.“ Über die Stadtwache und damit die städtische Polizei hatte der Innenminister im Rahmen seiner Weisungsbefugnis an den Praitor ja ebenfalls die Kontrolle, auch wenn der Haushalt getrennt war. Wo käme man nämlich hin, wenn jeder (Provinz)Praitor sein eigener autonomer Herr wäre? Wohl in das barbarisch-feudale Westeuropa..ein Graus! "Es geht allerdings ausdrücklich um die Geheimpolizei in diesem Fall. Ihr habt sicherlich von den Morden gehört? Grausam!“ Bemerkte der Doukas dann mit einem finsteren Gesichtsausdruck. "Diese Bestie raubt mir zurzeit den Großteil meiner Zeit.“, fügte er noch genervt hinzu und hoffte auf baldige Erfolge in dem Fall. Diokles sollte nun wissen, dass es um den Etat für das Ministerium ginge, war doch die geheime Reichspolizei direkt dem Innenministerium auf Reichsebene angegliedert.

Als der Finanzminister dann auf die prächtigen Einnahmen zu sprechen kam, zeigte sich der Doukas erfreut, aber auch überrascht, ging er doch davon aus, dass der Mann wohl am liebsten alles horten und es entsprechend zu Meinungsverschiedenheiten kommen würde. "Das ist ja eine sehr erfreuliche Nachricht!“ Ioustinians Tonfall wurde sogleich erfreuter. "Damit sollte ja die Etaterhöhung für das Ministerium kein Problem darstellen! Nun, je nachdem wie viele Mittel zur Verfügung stehen, würde ich zunächst anraten, in die armenische Infrastruktur zu investieren und in die anliegenden Reichsstraßen. Ihr habt ja sicher auch mitbekommen, dass man Armenien intern bereits als einfache Provinz anzusehen gedenkt?“ Das war ja durchaus delikat, glaubten die Armenier selbst ja doch noch gewisse Autonomie durch ihre Königsdynastie zu besitzen; ein Schauspiel am Ende. "Dadurch würde man den Handel wohl um einiges erleichtern, intensivieren und Armenien so auch in die Reichsinfrastruktur integrieren und nötige Anpassungen vornehmen können.“ Das war aber am Ende wieder ein gefährliche Sache: Vermutlich lauerte schon der Reichsbauminister, um sich in diese Sache einzumischen. Das würde den ohnehin beschäftigten Doukas wieder nur neue Nerven kosten. Es gab wohl kaum ein Ministerium, das sich so zwischen den Fronten befand wie das des Inneren. Ioustinian sehnte sich danach, endlich in das genehmere Ressort der Justiz wechseln zu können.

Bei den anschließenden Ausführungen des Diokles zu den Steuerlasten nickte der Doukas dann nur noch mit dem Kopf. Da würde er bei seinem Gegenüber wohl keine weiteren Zugeständnisse erwarten können. Außerdem war die Stimmung wegen der vielen Einnahmen doch gerade so erfreulich, dass er dieses Thema jetzt nicht weiter verfolgen oder ihm aufzwingen wollte.

5

Gestern, 15:41

Diokles beugte sich vor, hatte den Kopf auf den Händen abgelegt, die Ellenbogen auf dem Schreibtisch abgestützt. Er grinste belustigt, als der Minister des Inneren sich seinem Redeschwall hingab. Alle Minister waren sie gleich, wenn sie Geld wollten. "Mein lieber Doukas, Exzellenz, ich habe mich nicht über Jahre im Ministerium der Finanzen gehalten, weil ich mich auf rein mündliche Versprechungen gestützt habe. Bis eine entsprechende kaiserliche Anordnung auf meinem Schreibtisch liegt, sind mir die Hände gebunden." wo war auch das Problem? Das Ministerium des Doukas war mit einem üppigen Jahresetat ausgestattet und es war erst Mai, von daher standen ihm noch genügend Gelder zur Verfügung, um seine Spielereien zu finanzieren.

"Ermittelt der Innenminister neuerdings selbst?", frage Diokles grinsend auf die Anmerkung seines Gegenübers hin, die Ermittlungen bezüglich der Priestermorde raubten einen großen Teil seiner Zeit. Als hoher Beamter in der Verwaltung musste man eben lernen, zu delegieren.
Die nächste Annahme des Doukas brachte Diokles erneut zum Lachen. "Wenn ich Eurer Logik folgte, stünden bald alle anderen Minister Schlange, um ihr Etat erhöht zu bekommen. Als Finanzminister obliegt es meiner Verantwortung, die Notwendigkeit nach Geldern zu bewerten und entsprechend zu entscheiden, ehe ich den Haushaltsplan dem Kaiser vorlege. Seid versichert, dass mein Ministerium diese Aufgabe äußerst gewissenhaft erledigt." Wie naiv war der Mann eigentlich? Als würde Diokles auf das Bitten eines anderen hin die Solidi springen lassen. Ginge er so vor, war der Staat bald pleite. "Ein Großteil der Sondersteuer wird dazu verwendet, gestiegene Ausgaben auszugleichen."

Schließlich brachte Ioustinianos doch noch einen halbwegs sinnvollen Vorschlag. "Es ist in der Tat anzunehmen, dass Armeniens Bedeutung als byzantinischer Handelspartner in Zukunft an Gewicht gewinnen wird. Alsbald die entsprechenden Unterlagen vorliegen, werden sie vom Ministerium geprüft und die Gelder entsprechend freigegeben. Was die armenische Infrastruktur angeht, so obliegt sie der armenischen Verwaltung, nicht der unseren. Eine Einmischung in dieselbe obliegt weder mir.." Diokles senkte seinen Tonfall, "noch Euch."
Für wen hielt der Mann sich, eigenständig in die armenische Verwaltung einzugreifen? Offenbar hatte der Doukas nicht gelernt, seine Fantasie im Zaum zu halten, wenn er sich so sehr in die Belange anderer (wie bereits beim Praitor) einmischte.

"Wenn es sonst nichts gibt, Exzellenz", schloss er dann ab und deutete auf den dicken Papierstapel neben sich.