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Rhomäisches Reich: Der Papst besucht Konstantinopel. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm verschärft worden, während die Behörden sich um Aufklärung des Anschlags bemühen.
Armenien: Sämtliche Zölle zwischen Armenien und dem Reich wurden aufgehoben. Das Kaiserreich plant den Bau einer Zweigstelle der Kaiserlichen Kreditanstalt in Kars.

[Amtszimmer des Logothetes ton oikeiakon] Eine Falle

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Montag, 13. Mai 2019, 21:45

Eine Falle

Über ein geräumiges Vorzimmer seines direkten Sekretärs betrat Ioustinian am heutigen Tage sein dahinter liegendes Büro des Innenministers im Verwaltungstrakt des kaiserlichen Palastes. Es war ein äußerst großer, weiter und zugleich angenehm heller Raum, lichtdurchflutet. Seine Vorgänger hatten tatsächlich Geschmack. Auf dem Boden des Arbeitszimmers befand sich eine künstlerisch anspruchsvolle Arbeit: Eine Karte des rhomäischen Reiches, gegliedert in die einzelnen Themata; auch die wichtigsten Handelsrouten waren dort eingezeichnet. Mit seinem dazu noch massiven Schreibtisch und den vielen mit Büchern und Schriftrollen gefüllten Regalen, bot es einen mehr als angenehmen Platz zum Arbeiten. Es war kein Vergleich zu den Räumen, mit denen er sich als Protonotar zufrieden geben musste. Nur wenige Veränderungen hatte er hier vornehmen lassen müssen: Ein paar Möbelstücke wurden verrückt und neue Stühle angeschafft, auch eine alte kaiserliche Büste wurde entfernt, die auf einem der Regale stand und nicht mehr zu gebrauchen war. Auf seinem Schreibtisch setzte sich Ioustinian dann ein Bildnis Konstantins des Großen, das ihn stets an seine Herkunft erinnern und dementsprechend motivierten sollte.

Kurz nachdem er sich an seinem Schreibtisch etwas eingerichtet und einige Akten angesehen hatte, empfing er auch schon die Gäste für den heutigen Tag. Es handelte sich um die wichtigsten Männer in den Sicherheitsbehörden. Den obersten Kommandanten der Stadtwache und den von ihm kürzlich ernannten, neuen Chef der Geheim- und Kriminalpolizei. Eine Ernennung, die man jedoch aus naheliegenden Gründen nicht bekannt gegeben hatte, sondern geheim hielt.

Das Thema des heutigen Treffens waren die überaus bestialischen Morde an Geistlichen der letzten Zeit. Der letzte Innenminister ließ dieses Thema wohl vergleichsweise eher unberücksichtigt und gab sich damit zufrieden, die Patrouillen der Stadtwache in dem Gebiet um die Hagia Sophia, der Ort an dem die Morde geschehen waren, zu erhöhen und eine Mordkommission einzurichten. Den Leiter jener Mordkommission, den Ermittler, der damals das erste verstümmelte Opfer auffand, hatte der Doukas nun, aufgrund dessen Erfahrungen in dem Fall, zum Chef der gesamten Geheimpolizei gemacht.

Chef der Geheimpolizei Kommandant der Stadtwache


"Meine Herren, die Aufklärung jener Morde hat nun oberste Priorität!"
, begann der Minister seine Ausführungen. Er musste dabei auch an seinen Verwandten Anastasios denken. Vielleicht würde man auch sein Schicksal aufklären können, wenn man die Täter endlich erwischen würde. "Alles, was hier besprochen wird, steht unter strengster Geheimhaltung!" Er sprach sodann zum Chef der Geheimpolizei. "Da wir immer noch keine Erfolge in diesem unseligen Fall vorweisen können, wird der Täter wohl glauben, dass wir uns mit der Zeit geschlagen gegeben haben." Er pausierte kurz. "Und das soll er jetzt auch glauben." Der oder die Mörder hatten schon mehrere Male zugeschlagen, in regelmäßigen Abständen. Es war unwahrscheinlich, dass der Antrieb und die Lust zum Mord nun einfach stoppen würden. "Wir werden ihm dieses Mal eine Falle stellen." Der Doukas hatte sich die Akten und Aufzeichnungen des Chefermittlers zuvor kommen lassen. Die Morde geschahen immer am gleichen Ort, nur ein Kreuz wurde wohl über einen Karren zum Tatort herantransportiert. Dies bot eine Gelegenheit.

"Herr Kommandant, sie werden die Anzahl der Soldaten und die Zahl der Patrouillen um die Hagia Sophia umgehend reduzieren." Würde sich die Stadtwache wieder vermehrt anderen Bezirken zuwenden, könnte der Täter glauben, die Behörden hätten nach solch langer Zeit die Suche nach ihm erfolglos aufgegeben. Er würde wieder ein vermeintlich leichtes Spiel an seinem bevorzugten Tatort haben. "Die Geheimpolizei wird jedoch den Großteil ihrer verdeckten Ermittler in die besagte Gegend entsenden. Der Tatort um die Hagia Sophia und die weitere Umgebung soll von den Ermittlern rund um die Uhr im Auge behalten werden. Der Täter wird sich in Sicherheit wiegen und irgendwann erneut zuschlagen. Er wird wieder einem Geistlichen auflauern. Wenn es dann soweit ist und es zum Kampf mit dem Opfer kommt, wird die Geheimpolitei zuschlagen. Ich will den oder die Täter lebend!", mahnte er dann noch einmal seine Untergebenen an. "Ich denke, dass wir damit eine gute Vorgehensweise haben. Nichts davon wird nach draußen gelangen. An die Arbeit, meine Herren." Es würde sich zeigen, ob die Falle zuschnappen würde.

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Freitag, 19. Juli 2019, 12:16

Ausmistung des Augiasstalls

Was hier am frühen Morgen passierte war recht ungewöhlich, für das Geschehen innerhalb des Palastes und im Ministerium sowiso. Alexandros, frisch ernannter Minister, betrat das Arbeitszimmer, vor Tür auf den Flur, war seine thrakische Garde , in diesem Fall 20 Mann davon aufgezogen, vor dem Ministerium standen 80 berittene das Ministerium war faktisch abgeriegelt.
Alex wusste, wen n er Helenas Plan durchführen will, musste er hier ansetzen.
Er nammt hinter dem Schreibtisch Platz,und befahl das man sowohl den Kommandaten der Stadtwache als auch den Chef der Geheimpolizei zu ihm brächte.
In der Zeit die er warte sichte er Papiere, die zum Teil boch von seinem Vorvorgänger stammten. er war nicht nur verärgert , als soldat war er geradezu entsetzt über jenen schlendrian der das Ministerium ergriffen hatte.
Nach einer guten Viertelstunde standen beide Männer vor ihm. alexandros schaute bei kalt aber eindringlich an.
" Meine Herren Sie haben kläglich versagt, durch ihr Unvermögen wirde die gesamte kaiserliche Familie in gefahr gebracht. Ich als ihr neuer Vorgesetzer, endhebe Sie dager von Ihren Posten. Danken sie Gott auf den Kbien das ich sie nich auf der stelle hinrichten lasse,. ab sofort stehen sie beide unter Arrest, auf grund früherer Verdienste, werde ich Sie nicht einkerkern , sondern unter Hausarrest stellen. Allerdings seien Sie gewiss bei kleinsten Fehlverhalten, werden Sie ohne ansehen der Person öffentlich hingerichtet. Wache abführen."
Alex erhob sich, das war der erste Streich, dachte er grimmig, nach dem man die beiden Männer abführte.
Dann liess er einen schreiber Kommen und diktierte jenem Folgendes.


Tagesbefehl Nr. 1 des Reichsminister des Innern

Auf Grund der Versäumnisse um nicht gar von Schlamperei zu sprechen befehle ich, dass jeglicher Mitarbeiter des Ministeriums, sei er im militärischer oder ziviler Verwendung, um je einen Dienstrang herabgestuft wird, dieses wirkt sich auch auf die Besoldung aus.


Ab jetzt ist Dienst von Montag bis Samstag

Montag bis Freitag ist 7.00 Uhr Dienstbeginn(gemeint ist natürlich die Zeit der Sonnenuhr)
Montag, Mittwoch, Freitag ist 16. 00 Uhr Dienstschluss
Dienstag und Donnerstag ist 19.00 Uhr Dienstschluss
Samstag ist 8.00 Uhr Diestbeginn und 12.00 Uhr Diestschluss


Schluderei, Verspätungen ect werden ab sofort dienstrechtlich bestraft.


gegeben im Hause
Argyros


Logothetes ton oikeiakon


 


Tagesbefehl Nr. 2 des Reichsminister des Innern

Ich ernennte den ehrenwerten Leonidas Thracibos zum Kommandant der Stadtwache.
Ich ernenne den ehrenwerten Iulios Makarenos zum Chef der Geheimpolizei.
Ich ernenne den ehrenwerten Philipos Leandros zum Leiter der internen Abteilung


gegeben im Hause
Argyros

Logothetes ton oikeiakon



 


Tagesbefehl Nr. 3 des Reichsminister des Innern

Mit dem heutigen Tage wird sowohl in Konstantinopel, wie auch im gesamten Reich, eine Ausgangssperre, in der Zeit von 22.00 uhr bis 5.00 Uhr verhängt.
Bürger, den es berufsbedingt unmöglich ist ist sich daran zuhalten, beantragen eine Ausnahmegenehnigung.
Jeder Bürger des Reichs , gleich welchen Standes, der ohne diese Ausnahmegenehmigung , in der angegebenen Zeit aufgegriffen wird, ist zu verhaften und zur Befragung in ein Objekt des Reichsministeriums des Inneres zu verbringen!

gegeben im Richsminsterium des Inneren
Argyros

Logothetes ton oikeiakon



 

Alex befahl dem schreiber das alle drei Befehle kopiert verkündet und aus gehangen werden solle, die erstgenannten im Hause, der letztgenannte öffentlich.Dann befahl er Leandros zu sich, dieser war wie seine beiden Miternannte gleichsam früh im Ministerium erschienen ohne zu wissen was ihm blüte. wie seine beiden Mitstreiter gehörte er zu engengeren umfeld von alex, er hatte ihm als Chef seines Stabes gedient, während die anderen beiden jenem stab angehörten.
Philipos Leandros, Sohn eines ehemalifen Senators,welcher durch seine Spielsuchte runiert wurde und wohl aus Scham und verzweiflung sich und sein weib umbrachte, war ein hochgewachsener Mann in mittlere Jahren, den man die bessere Herkunft noch anmerkte, Alex vertraute dem Älteren fast blind.
P.Leandros

Leandros betrat das Amtszmmer, er legte die rechte Hand auf das Herz, seine Art die Ehre zu bezeugem.
"Mein General , Ihr befahlt nach mir?"
Alex nickte und bot ihm Platz an. Nachfem jener sass begann er seine Wünsche zu äußern.
"Mein lieber Leandros, mit dem heutigen Tage seid ihr nach mir der wichtigste und mächstigste mann in diesem hause. Ihr seid der der Leiter der internen Abteilung! Ich betraue Euch mit der Aufgabe, weil ich Euch vertraue! Ihr werdet jeden in diesem Hause, mich und eure Miternannten ausgenommen, auf herz und nieren überprüfen und bereits beim leisesten Verdacht , werden diese Leute aus dem Ministerium verband und interniert.
Es ist an Euch zusammen mit mir diesen Augiastall auszumisten."
Leandros erhob sich und verbeugte sich.
"Mein ´General, ich danke euch für diese hohe ehre, ich versoreche das ich alles daransetzten werde, eure Befehle umzusetzen."
Alex nickte, daran hatte er keinerlei Zweifel, fast taten ihm die Mitarbeiter des Hauses schon leid , denn er wusste mit welcher Gründlichkeit, aber eben auch Härte, Leandros zu Werke gehen würde, aber genau deshalb hatte er den Mann ja genommen. Mit einer gnädigen Handbewegung entliess er Leandros, welcher darauf das Amtszimmer verliess um sich seiner neuen Pflicht zu widmen.