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Dienstag, 7. Mai 2019, 17:52

Der Dishypat beim Minister

Also gelangte Peter vom morschen Thor hinein in den Stadtpalast der Dukaten , wo er ward geleitet in den Empfangssaal. Bereits auf dem Wege dorthin
begutachtete der Pontificator die Bausubstanz genau und wunderte sich über manch Baufälligkeit , denn da waren die Fliessen gar so unordentlich und
locker verlegt wie einst zu Augsburgk. Dies hatte mit handwerklicher Arbeit nie nichts zu thun.
Der Diener liess den Dishypaten dort allein und er sollt auf den Hrn.Minister warten. Peter aber ward ein grosser Bierkrug spendiert , den er gefordert und
der ihm sodann gebracht. Den trank er in grosser Eil , umb sein hitziges Gemüth abzukühlen , war er doch noch immer empört wegen des Karrens am Thor.
Bald verspürte er indes den Harndrang , dardurch bedingt , weil er bereits bei der Hinfahrt mit Vincenzo dem Lombarden zwei Bierkrüge geleert , sodass
dies nun der dritte war. Peter suchte nicht lange nach einem Abort , war ihm dieses Gemäuer doch suspekt , sondern trat in eine dunkle Nische des hiesigen
Saales , umb seiner Blase Linderung zu verschaffen. Man liess ihn hier ja auch ungebührlich lange warten ! Dardurch bemerkte er auch , wie porös das Gestein
hier bereits war. Nachdem er seine Nothdurft verricht , rief er den Diener abermals , der ihm den Krug abermals aufzufüllen hatte.

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Dienstag, 7. Mai 2019, 18:12

Minister Doukas traf soeben mit der Kutsche aus dem Ministerium im Stadtpalast seiner Familie ein. Eigentlich hatte er sich mit dem Dishypat Peter auf 2 Uhr verabredet, doch aufgrund der großen Menge an Arbeit, die vor dem Minister lag, hatte er sich leicht verspätet. Schließlich angekommen begab sich der Doukas mit einigen Akten unter dem Arm in den großen Empfangssaal des Palastes, wo ja zuvor die Doukai ein besonderes Fest abgehalten hatten, bei welchem seine Ernennung zum Minister gefeiert wurde und wo auch die neue Zukünftige seines Bruders Ioannes vorgestellt wurde, die den Doukas nachhaltig beeindruckt hatte.

"Ah, werter Dishypat, seid willkommen!“ Sprach der Doukas gut gelaunt und ging auf den Mann zu, mit der sich nach einiger Zeit der Streitigkeit wieder vertragen hatte. Plötzlich vernahm der Minister einen unfassbar widerwärtigen Geruch im Raum. "Mein Gott!“, murmelte er vor sich hin; sein Gesicht verfinsterte sich. Irgendwo in der Nähe müsste ein Tier verendet sein. Vermutlich war es über den Zugang zum Garten in den Saal eingedrungen. Der Doukas wandte sich an einen Bediensteten, dem er auftrug, die Sache in Ordnung zu bringen. Es war ihm äußerst peinlich, dass sein Gast so etwas miterleben musste. "So gehen wir doch in mein Arbeitszimmer. Dort lässt es sich besser unterhalten.“ Sodann bat der Doukas seinen Gast, ihm zu seinen Räumen nachzufolgen.

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Dienstag, 7. Mai 2019, 18:49

Endlich erschien der Dukat höchstselbst. Peter hatte gerade den weitren Krug geleert , so dass es sich gut traf.
Excellenz , ich grüss Euch hub Peter an. Wahrlich , hier riechts gar befremdlich , grad als ob das Gemäuer innerlich verfaulte.
So folgte der Dishypat dem Dukaten in das Arbeitszimmer ; den Krug nahm Peter indes mit.

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