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Dienstag, 10. Juli 2018, 23:23

Kloster „Gratia Dei“

Wilhelm von Hake, ein Bruder des Landvogts Hermann , war Gründer und erster Abt des Kloster Gottesgnade. ein grund war das man die Kolonisierung des Slawenlandes intensiver vorantreiben wollte.
Schutzheilige waren die Mutter Gottes und der hl. Victor.
Es lieg auf einer Insel in der Saale.
Das Kloster konnte seinen Einflussbereich durch Gründung immer neuer Tochterklöster ausdehnen.

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Sonntag, 15. Juli 2018, 12:08

Immer mehr kristallisierte sich das wohlhabende Kloster zum Stützpunkt des römischen Papstes und als Gegenpol zum magdeburgischer Gegenpart heraus.
Dies waren vor allem Abt Wendelin, Pror Bernward und Bursar Michael.
Da das Kloster Töchterkloster unterhielt, konnte sich der Wiederstand recht schnell und unkompliziert ausbreiten, zumal man auch vor radikalen Massnahmen nicht zurückschreckte.
Wendelin von Rosenburg, Abt
Bernward von Grimmingen, Prior
Michael von Rosenburg, Bursar

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Mittwoch, 1. August 2018, 16:16

Der Rechtsmeister des Klosters, Bruder Vitus bricht zu seinem obligatorischen Gang gen Calbe auf.
Bruder Vitus

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Mittwoch, 1. August 2018, 19:38

Jakob, ein Schuster, aus Schwarz, hatte die Verhaftung des Vater Vitus , durch die Truppen des Ketzer Heribert miterlebt und war zum Kloster geeilt . Er kniete nun vor dem Vater Abt und berichtete. Zornesrot hörte jener die Nachricht, dann schickte schickte Abt Wendelin Boten, an seine Vetter Dietrich, Diethard und Dietmar von Eggehardsdorf und seinen älteren Bruder Gottfried, mit der Bitte mit Truppen in Calbe zu erscheinen, den Ketzer und seine Truppe auszuheben, gleichsam ging eine Botschaft an die Hake- Brüder, mit der Bitte um Hilfe.
Er Wendelin, war sich gewiss das er obsiegen und es diesem Frevler Heribert zeigen würde, es war halt nicht gerade ratsam sich mit den Herren von Eggehardsdorf und von Rosenburg anzulegen.

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Samstag, 4. August 2018, 16:49

Der Abt liess einen Brief an den hl Vater in rom auf setzen. Er bat den jenen Schuster der Bote zu sein, dieser willigte ein , nachdem der Abt ihm erlaubte sich als pilger zu tarnen und ihm zur Unterstützung die Mönche Rutger und Adalwulf als Reisegefährten mitgab.


Kloster
"Gratia Dei"


Wir
Wendelin von Rosenburg, 14. Abt unseres Klosters "Gratia Dei",erbitten die Fürsprache Eurer Heiligkeit!

Wir
bitten Eure Heiligkeit in aller Demut, den ostfränkischer Herrscher
Otto, zu ermahnen, das dieser befehle, unseren von dem Ketzer undVerleugner Heribert von Mansfeld , welcher sich frech Erzbischof von Magdeburg und Großinquisitor schimpft, widerrechtlich
gefangengenommen Bruder Vitus, welcher der Rechtsmeister unseres
Klosters ist, frei zu lassen und heraus zugegeben und jenen Ketzer Heribert gefangenzunehmen und an uns zu überstellen.

Heribert ist ein Parteigänger des sogenannten Papstes zu Magdeburg. jedoch seit nur Ihr Euer Heiligkeit der wahre Papst.
Droht Otto mit dem Kirchenbann, so er sich weigert und nicht klein beigibt,dies auch im Falle einer militärischen Intervention gegen unser Kloster, unsere Tochterklöster und unsere Besitzungen.


Wir
danken Euer Heiligkeit im voraus.
Möge der Heilige Geist euer Heiligkeit erleuchten und der Segen des Herrn auf Euch ruhen.

Wendelin von Rosenburg
 

6

Montag, 27. August 2018, 18:26

Bruder Vitus ist inzwischen in das Kloster zurückgekehrt und wird nunmehr in dortigen Krankenrevier gepflegt.
Nach dem Abt Wendelin die Kunde erreichte das jener Heribert, nun Erzbischof sei, aber das Magdeburger domkapitel ihm den Gehorsam verweigere, fasste einen endschluss. er liess einen der Novizen kommen und befahl ihm folgendes Schreiben an die Tochterklöster aufzusetzen.

"Gratia Dei"
am 28.Tage des Herrn, im Ernting, Anno 951

An alle unsere Tochterkloster,


Wir, Wendelin, durch Gottes Gnade und Barherzigkeit Abt des Klosters "Gratia Dei" tun kund und zu wissen ,das es unser Wille ist , das ihr jenem der sich als Erzbischof von Magdeburg betrachtet und Heribert von Mansfeld bennant wird die Gefolgschaft verweigert.
Brüder ihr seid nicht allein, mit euch sind die Herren des Domkapitels zu Magdeburg, auch sie verweigern jenem die Gefolgschaft.
Wir befehlen daher jeder der Priore, dem Antichristen abzuschwören und auszuharren bis ein wahrer Christ auf dem Stuhle des Erzbistums sitzt.
Wir werden jeden Anhänger des Heribert unbarmherzig verfolgen lassen.
Betet meine Brüder in Christo, das unser Vater in Rom, als bald dem Spuk ein Ende bereitet und einen wahren Christen zum Erzbischof benennt.
Betet dafür das der Antichrist Heribert, alsbald im Fegefeuer schmort.

gegeben
zu Gratia Dei
Wendelin

 

Das Schreiben liess wendelin per Boten an die Tochterklöster weiterleiten.

7

Sonntag, 2. September 2018, 11:49

Abt Wendelin, hielt die Bekannt machungen Otto inden Händen und lachte lauthals. Verwundert schuten die mönche ihren doch so ansonsten bierernsten Abt an.
"Höret meine Brüder in Christo was Otto zu sagen hat. Mit dieser Bekanntmachung, er hebt die rechte Hand mit dem Pergament, " Verurteilt er sich eigentlich selbst zum tode, denn er Otto , war und ist es villeicht noch, immer einer der eifrigsten Anhänger des falschen Papstes." Dann legt er das Pergament ab und er hebt die linke Hand.
"Meine Brüder hier nun sichert Otto dem Antichristen Heribert, militärische Unterstützung zu. Brüder ich habe daher beschlossen den Bund mit den Eggehardsorfern beizubehalten und gleichzeit unseren Schutzvogt zu befehlen ebenfalls Soldaten auszuheben, um gegen den Mannsfelder gewappnet zu sein.
Unser Kloster meine lieben Brüder, genau wie Calbe, soll zum Bollwerk gegen Heribert werden. Ab sofort sind die Tore unsere Klosters unser Tochterklöster und die der Basilika St. Stephan, für Otto und Heriber geschlossen.
Beten wir, meine Brüder, für ein gutes Ende."
Gemeinsam begeben sich die Möbche in die Klosterkirche zum Gebet.

8

Freitag, 9. November 2018, 20:22

Mit großer Sorge hörte Abt Wendelin, dass der Ketzerpapst, welcher sich dereinst zu den Heiden geflüchtet , nunmehr mit einen Heer, angeführt von Abendteurern, gegen Magdeburg zog, um sich otto zu bemächtigen. Zwar war er dem einstigen kaiser immer Gram, seine familie hatte Heribert von mansfels, Urfehde geschworen, aber das lonnte und durfte er nicht dulden. Hier sah man nun wieder das die Zeit als Kirchenmann, seiner Herkunft nichts anhaben konnte, er war und blieb ein Rosenburger.
Kaum das ihn die nachtricht erreichte sante er bereits Boten an seine Brüder und ´Vettern aus , mit der Bitte ihm zur Seite zustehen. Denn er Abt Wendelin , würde in den Krieg ziehen, er hatte vorgesorgt , so hatte von der völlig mittelosen Famile von Tippel, das Gut Tippelshof und das Dorf Tippelskirchen erworben.
Dort in Tippelshof hatte wendelin begonnen seine eigene Streitmacht aufzubauen.Sigisward von tippel, der einstige Herr der Besitzungen, hatte sich bereit erklärt zusammen mit seinem sohn Siegmund, die Streitmacht anzuführen. Der erste schritt ward also getan, wenn alles lief wie geplant werden die Familien von Rosenburg, von Eggehardsdorf, von Grimmingen, von Hake und einige andere gegen cöelestin und seine Streitmacht ziehen.

9

Dienstag, 13. November 2018, 14:23

An den Abt Wendelin von Rosenburg zu Gratia Dei.


Wir nehmen gerne die Kunde entgegen, dass sich Unsere Lehnsmänner nun geschlossen hinter ihren König stellen und der dräuenden Bedrohung durch einfallende Feinde entgegentreten wollen. Daher sei Unser Dank Euch, ehrwürdiger Abt, genauso ausgedrückt wie den genannten Grafen und Herren.
Hinsichtlich der Behandlung etwaiger heidnischer Krieger soll Eurem Wunsche entsprochen werden, stellen diese doch unweigerlich eine ernsthafte Bedrohung für die Christenheit dar und versetzen die hiesige Bevölkerung in Furcht und Schrecken, sind gleichsam eine Ausgeburt der Hölle.
Was den Erzbischof von Magdeburg anbelangt, so kann einzig ein Kirchengericht über sein Schicksal entscheiden, sollte er sich etwas zu Schulden kommen haben lassen. Diesem kirchlichen Gericht haben nach alter Sitte die Reichsbischöfe vorzusitzen, da alleine Bischöfe über ihresgleichen urteilen können. Uns sind indes keine solchen Belege einer Verfehlung Erzbischof Heriberts bekannt, so dass in dieser Sache keine voreiligen Schlüsse gezogen werden dürfen.
Rückt also schleunigst gen Magdeburg vor und schickt den Antichristen mit seinen Horden zurück auf die andere Seite der Elbe.

Gegeben zu Memleben am IV. Tage vor den Iden des November im Jahre des Herrn D.CCCC.LI, im sechzehnten Unserer Herrschaft.


 

10

Dienstag, 13. November 2018, 16:52

Das Schreiben Ottos war im Kloster angekommen, der Abt las es in aller Ruhe, man hatte man die Vorbereitungen längs getroffen und abgeschlossen.
Wendelin , war ein Pragmatiker, er drang nicht darauf alles mit einmal zu erhalten.
Es genügte ihm die Zusage Otto mit den Heiden nach Gutdünken verfahren zu dürfen und schließlich befand man sich im Kriege, wer weiß was diesen Heribert
da für Ungemach zustoßen kann. Allerdings ließ ihn ein Satz Ottos beinahe lauthals auflachen. Es schien schlecht um die Kenntnis Ottos
bestellt, was Klöster und deren Äbte betraf, den kirchenrechtlich waren sie Bischöfen gleichgestellt und und ein Abt dessen Kloster
mehre , nennen wir sie Filialen hat, war einem Reichsbischof gleichgestellt, was ja nun auf ihn Wendelin von Rosenburg zutraf.
Wendelin rief den Prior zu sich.

" Mein lieber Bernward, die Würfel
sind gefallen es geht gen Magdeburg. Wenn ich recht unterrichtet so
ziehen Eure Anverwandten die edlen Herren von Gemmingen ebenfalls
wider mit die die Schlacht? Die Heiden haben ihren falschen Papst,
also bedarf es unsererseits ebenso einen Kirchenmann, aber eben einen
echten. Daher werde ich selbst in den krieg gegen die Heiden ziehen,
wie Ihr wissen sind alle meine Anverwandten dabei, so also auch ich.
Ein Abt gegen einen Papst das nenne ich eine göttliche
Konstellation!
Nun zum Zwecke, weshalb ich euch rufen ließ, Ihr Bruder Bernward, werden an meiner statt , unser Kloster
leiten, hütet es gut und sorgsam."
Gemmingen verneigte sich .
"Wie Ihr geruht zu befehlen , Ehrwürdiger Vater, so soll es geschehen."
Gemmingen zog sich zurück.
Indes gab Wendelin einem Novizen eineOrder, welche besagte das ausnahmslos alle Mönche, sich im Refektorium einzufinden hatten.
Eine weitere hatte Order hatte Wendelin dem Bruder Küchenmeister erteilt und jenen zur Verschwiegenheit verdonnert.
Am Abend im Refektorium.

Höchsterwartungsvoll saßen Mönche, Novizen, aber in einer Eckeauch die Hirten, Klosterbauern und Handwerker, welche auf dem Grund
des Klosters lebten uns warten was wohl nun passiere. DerKüchenmeister erscheint und nahm Platz, dann klatsche er in die
Hände und seine Küchenhelfer, ebenfalls Novizen trugen das Abendessen herein, es war üppiger als sonst üblich.

Dann erschienen Wendelin und Bernward,Sie nahmen ebenso Platz, der Bursar sprach das Tischgebet. Dann begann man zu speisen, während die Mönche noch aßen begann Wendelin zu reden.
"Meine Brüder in Christo, wie ihr
wisst sind die Heiden bis nach Magdeburg vorgedrungen. sie werden von
einem Mann geführt der Cölestinus nennt und vorgibt der Heilige
Vater zu sein. jener aber sitzt immer noch zu Rom. Daher wird es
einen Heerzug gegen Magdeburg geben. Ich selbst werde ihn als
geistiges Oberhaupt anführen. König Otto wünscht unsere Hilfe und
wir werden sie ihm nicht verweigern. Ich weiß meine Brüder, das
viele eurer Verwandten, genau wie die von Bruder Bernward und die
meinigen in den Krieg ziehen werden. sorget Euch nicht um mich, ich
bin den Kampf von Kindesbeinen an gewohne, wie eigentlich viele auch
von euch. Während meiner Abwesenheit wir Bruder Bernward unser
Kloster in meinen sinne leiten, mein Bruder Michael wird ihn dabei
unterstützen. Esst und trinkt meine Brüder, es ist mein Abschiedsmahl."


Wendelin schlug das Kreuz und segnet die Gemeinschaft, dann erst wandte auch er sich dem Essen zu.
Am nächsten Morgen in aller Frühe würde er zum Heer, der Verwandtschaft stoßen.

11

Donnerstag, 10. Januar 2019, 15:48



Der ehrwürdige Abt Wendelin war nach strapaziöser Reise endlich wieder im Kloster angelangt. Er hatte ein Bad genommen , gut gespeist und döste gerade auf dem Bette vor sich hin, als es an die Türe klopfte. Wendelin schreckte hoch und knürrte eine verärgertes "Herein". Er mochte es nicht wenn man ihn störte. Ein Mönch trat ein und verbeugte sich, vor ihm.
"Gelob sei der Herr ; Bruder, was bringt Er?"
"Ehrwürdiger Vater, uns erreichtete ein Bote, mit der Eilmeldung, dass ein päpstlicher Großinquisitor gegen Magdeburg zieht!"
Der junge Möch verneigte sich abermals . Mit einmal ward Wendelin hellwach. Éin päpstlicher Imqusitor? Das bedeutet nie etwas Gutes, dachte er bei sich,während er behende aus dem Bette sprang und in seine Schuhe schlüpfte.
"Höre mein Bruder, sendet Boten an meine Brüder, meine Vetter, an die Hakens und all unsere Verbündeten. Ich will das alle vorbereitet sind worauf auch immer. Das Jahr fängt ja gut an."
Mit diesen Worten und einer Handbewegung entliess er den Mönch. Er stiefelte durch den Raum, während der Mönch jenen verliess und die Türe schloss.
Während Wendelin sinierend auf und ab marschierte , wurde seine Order in die Tat umgesetzt, Schreiber schrieben eiligst Nachrichten auf Pergamente, die Boten sattelten ihre Rösser, man würde die Kunde der Ankunft an alle Verbündeten des Klosters tragen, getreu dem Motto ,Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.