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Rhomäisches Reich: Der Papst besucht Konstantinopel. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm verschärft worden, während die Behörden sich um Aufklärung des Anschlags bemühen.
Armenien: Sämtliche Zölle zwischen Armenien und dem Reich wurden aufgehoben. Das Kaiserreich plant den Bau einer Zweigstelle der Kaiserlichen Kreditanstalt in Kars.

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Sonntag, 10. November 2013, 15:26

Posteingang

Hier befindet sich der Posteingang des Großen Palastes.

Alle Briefe und dergleichen werden hier abgegeben.

Giovanni di Mercante

unregistriert

2

Donnerstag, 20. März 2014, 21:22

Früh am morgen gab ein vermummter einen dicken Umschlag für den Kaiser selbst ab. Versiegelt war dieser mit Wachs, in welches die Kennung verschnörkelte FV geprägt ist.
Auf der Vorderseite steht in goldfarbenen Lettern:

An Seine Höchstchristliche und Allerorthodoxeste Kaiserliche Majestät Konstantinos, Siebenter dieses Namens und Augoustos des Oströmischen Reiches, rechtmäßiger Herrscher des Gesamtreiches und einzig legitimer Imperator des Imperium Romanum.



An Seine Höchstchristlichste und Allerorthodoxeste Kaiserliche Majestät Konstantinos, Siebenten dieses Namens, Augoustos des Oströmischen Reiches, rechtmäßigen Herrscher des Gesamtreiches und einzig legitimen Imperator des Imperium Romanum, alleruntertänigstes Ansuchen und Bitten um allergnädigste Gehörfindung.

Ich schreibe Euer kaiserlichen Majestät in allertiefster Devotion um ein Anliegen vorzutragen, von dem, so Eure unzählige Male bewiesene Weisheit dies erkennen mag, das Imperium nur profitieren kann.
Jedoch erbitte ich zuvorderst bei Eurer unüberwindlichsten kaiserlichen Majestät Vergebung. Nie war es mein Anliegen, Euch oder Euren Hof anzugreifen oder aber dem Reiche zu schaden, direkt oder indirekt. So entschuldige ich mich untertänigst für den versuchten Mord an Eurer Allmächtigster Gnaden Mystikos Komes Konstantinos Phokas und erbitte untertänigst Eure weise Gnade und Vergebung, wissend und Euch mitteilend, dass jener meiner Vertrauten der mich derart missverstand, längst seine Gerechte Strafe für Verrat an Imperium und Eurer Großmächtigsten Herrlichkeit erhielt.

Mit allen Mitteln möchte ich meine Schuld Euer Majestät und dem Reiche gegenüber sühnen und ein gottgläubiger Bürger des Imperiums sein, der sein Leben dem Dienste an Kaiser und Heimat verschreibt. Aus diesem Grunde möchte ich bei allergnädigsten kaiserlichen Majestät untertänigst erbitten, von einer Strafe gegen meine Person abzusehen und mein Vermögen und meine Strukturen nicht zu zerschlagen, sondern zum Wohle des Imperiums zu nutzen.
Meine Strukturen reichen in die entlegensten Winkel der christlichen und muslimischen Welt und sammeln täglich allein aus dem Imperium tausende von Informationen über schmierige Intrigenspinner, ketzerische Verräter und korrupte Senatoren, die Euer höchstchristlichen Gnaden Verwaltung und Hof unterwandern und so das Imperium vorsätzlich schwächen, dass Euer vom einzigen Herrn Christi Gnaden Heilig Streitende Kaiserliche Gnaden bislang nicht nur bravourös schützte, sondern Vergrößerte und mit der Rückdrängung von Ketzerei und Heidentum erfolgreich einer Restauration des Imperium Romanum als Gesamtreich täglich näher rückt.
Diese Strukturen zu zerschlagen würde Eurer Weisesten Kaiserliche Majestäts Hauptstadt zwar Frieden schenken, jedoch auch Intrige und Verrat Tür und Tor öffnen und das Reich somit dauerhaft schwächen. Darum ersuche ich, Flavio Vittorini, Euer Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste und Unüberwindlichste Majestät, mein Imperium direkt dem römischen Throne zu unterstellen und unter meiner Führung für Euch als geheimer Zweig des Imperiums zu arbeiten. Mit Zugang zu allen Höfen der Welt wäre das Imperium so in der Lage, nach über vier Jahrhunderten endlich wieder die Welt zu formen wie es ihm beliebt.
Um meine Absichten zu offenbaren und die Ehrlichkeit zu zeigen, mit der erbitten möchte dass Eure Kaiserliche Majestät allergnädigst geruhen zu gedenken, liegt diesem Schreiben eine Liste mit dreihundertsechs Namen hochrangiger Vertreter aus Politik und Militär, welche sich des Verrats an Reich sowie Euer Kaiserlichen Majestäts Autorität und Familie verschuldet haben samt Beweis für ihre Taten. Jene Zahl wählte ich als Ehrung des Imperators Flavius Valerius Constantinus, des ersten seines Namens und Euer in Macht, Ruhm und Weisheit ihn sonnengleich überstrahlenden kaiserlichen Majestäts Namensvetters Thronbesteigung.

Allertuntänigst und Devot erbitte ich Euer kaiserliche unfehlbare Gnaden Vergebung und erhoffe Antwort an mich unwürdige Person. So Euer Höchstchristlichste und Allerorthodoxeste Kaiserliche Majestät sich zu einer Antwort herab lassen kann, erbitte ich jene an ein beliebiges Damenhaus zu senden. Ich werde es empfangen.

In alleruntertänigster Getröstung allergnädigster Erhör- und Willfahrung in allertiefster Devotion ersterbend Eurer Kaiserlichen Majestät alleruntertängist treu gehorsamster Flavio Vittorini.


Flavio Vittorini

Giovanni di Mercante

unregistriert

3

Sonntag, 6. April 2014, 23:17

Im Laufe des Tages kam ein Bote an den Palast und gab einen Brief ab, welcher an die kaiserliche Kanzlei adressiert war.


An Seine Höchstchristlichste und Allerorthodoxeste Kaiserliche Majestät Konstantinos, Siebenten dieses Namens, Augoustos des Oströmischen Reiches, rechtmäßigen Herrscher des Gesamtreiches und einzig legitimen Imperator des Imperium Romanum, alleruntertänigstes Ansuchen und Bitten um allergnädigste Gehörfindung.

Ich schreibe Euer kaiserlichen Majestät um mitzuteilen, dass die Botschaft ankam, wenngleich ich Euer allerothodoxeste Majestät devot darum ersuche, demnächst ein anderes Bordell zu nutzen um zu garantieren, dass ich nicht meine Informationen über die begleitenden Wachen erringen muss.
Das entsenden von Alexandros Phokas verstehe ich fürderhin als Wunsch nach einem Treffen zwischen einem verttreter Eurer kaiserlichen Majestät und meiner Wenigkeit, wozu ich mehr als dankbar und gerne bereit bin. Jedoch muss ich auf Ort, Zeit und Bedingungen bestehen. Jene sind die zwölfte Abendstunde im Amphitheater der Stadt. Meine Person wird sich jedoch nur zeigen, wenn im Umkreis von zweihundert Metern um das Amphitheater keine Wachleute, Gardisten oder sonstige bewaffnete Mannen und Frauen im Dienste des Reiches befinden sollen.

So Euer kaiserliche höchstchristliche Gnaden und Augoustos des Oströmischen Reiches diese Bedingungen akzeptiert, erfreue ich mich des Treffen.

In alleruntertänigster allertiefster Devotion ersterbend Eurer Kaiserlichen Majestät alleruntertängist treu gehorsamster Flavio Vittorini.


Flavio Vittorini

Giovanni di Mercante

unregistriert

4

Donnerstag, 10. Juli 2014, 00:30

Ein kleiner, Unscheinbarer Brief erreichte die kaiserliche Kanzlei, adressiert an die Basilissa.

An Eure höchstedelste und weiseste kaiserliche Majestät Helena Lekapene, Gattin des Konstantinos, Siebenter dieses Namens, Augoustos des Oströmischen Reiches und geliebte Basilissa des gesamten römischen Volkes.

Ich schreibe Euch, Augousta, um an Euren Sinn für Politik zu appelieren.Garantiert hat Euer Majestät schon von mir gehört und kennt mich zumindest zu einem Teil, ebenso wie ich vom exzellenten planerischern, politischen und berechnenden Charakter Eurer Majestät weis. Immerhin ist es ein offenes Geheimnis, dass Ihr die Stütze hinter dem römischen Throne seid.

Ebenso weis ich, dass Euer Majestät nichts mehr herbeisehnt als die Auslöschung Eurer Feinde und den Machterhalt Eures Hauses und Eurer Person, sei es nun als Basilissa oder in einigen Jahren als Kaiserinmutter.
Wie es nun der Zufall will, scheint es, dass sich unsere Interessen kreuzen, wie mir scheint, so Euer Majestät mir diese dreiste Feststellung erlauben. Aus diesem Grunde erbitte und erhoffe ich, dass Euer Majestät sich dazu herab lassen werden Euch mein Angebot anzuhören.

Sollte dem so sein, teilt dies einfach dem Küchensklaven Fadi mit, welcher es, verständlich über nicht verfolgbare Umwege, an mich herantragen wird. Sollte dies nicht in Eurem Ansinnen liegt, liegt sein Leben natürlich in Eurer Hand und Euer Majestät kann Ihre Position dadurch stärken, einen meiner Handlanger in Palast enttarnt und unschädlich gemacht zu haben.

In alleruntertänigster allertiefster Devotion ersterbend Eurer Kaiserlichen Majestät alleruntertängist treu gehorsamster



Flavio Vittorini

5

Dienstag, 23. September 2014, 09:26

Im Laufe des Tages erschien ein kaiserlicher Bote im Palast und gab folgenden privaten Brief für den Kaiser persönlich ab. Währenddessen wurden einige neue Weinfässer aus Italien in den Weinkeller des Kaisers gerollt und dutzende alte, höchst wertvolle, Schriftrollen in den Palast gebracht.




Geehrter und geliebter Vater. Mein Kaiser!

Vor einer Woche landeten wir in Italien und können nunmehr große Fortschritte verzeichnen. Viele Dörfer und Städte empfingen uns unter großem Jubel und ich bin davon überzeugt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Doch durchsteht unsere Armee nun ihre erste Bewährungsprobe.

Der Fürst von Salerno beschloss, sich uns in einer aberwitzigen Aktion entgegenzustellen, indem er sich in seiner befestigten Stadt verschanzte.
Der Doux Phokas gewährte ihm die Möglichkeit zur Kapitulation, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Die Antwort des Fürsten stellte gleichzeitig einen Bruch des gültigen Kriegsrechtes dar, indem er die Delegation, welche unter der Parlamentärsflagge an die Stadtmauern heranritt, beschießen ließ. Ein Fehler, den er wohl seit einigen Tagen bereut, war und ist denn unsere Antwort ein anhaltender Beschuss durch unsere Katapulte, die die Stadtmauern bereits stark beschädigt haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Stadt stürmen und somit einnehmen können. Der Seeweg ist dem Fürsten durch unsere Flotte abgeschnitten, es wird kein Entkommen für ihn geben.

Während ich nun also der Eroberung der Stadt geduldig entgegenharre, nutze ich die Zeit, um unser wiedereingegliedertes westliches Reichsgebiet zu erkunden und zu erforschen. Es sind fruchtbare Ländereien, Ländereien, aus denen ein gekonnter Verwalter vieles herausholen könnte. Der Reichtum liegt hier nicht in Gold- und Silberminen, sondern in Wein- und Rebstöcken, im fruchtbaren Boden, in der ehemals großen Kultur, welche durch uns Rhomäer bis heute im Osten fortlebte und nun auch hier eine Wiederbelebung erleben sollte.

Im Übrigen darf ich Euch, geliebter Vater, mitteilen, dass uns vor Tagen eine Gesandtschaft aus dem Ostfrankenreich, unter der Führung des Pfalzgrafes Arnulf von Bayern, erreichte. Er tat den Unmut seines Königs eindeutig Kund und war kurz davor, wütend abzureisen. Eine Eskalation der Lage war hier zu befürchten, also ergriff ich selbst das Wort und deutete eine mögliche Verbindung zwischen dem Römischen Reich und dem Ostfrankenreich an. Dies schien den Pfalzgrafen einigermaßen zu besänftigen: Von den Ostfranken wird also auch weiterhin keine Gefahr für unsere Expedition ausgehen.

Beinahe täglich treffen nun Geschenke der örtlichen Adeligen ein, die sich freiwillig ergeben oder uns sogar bereitwillig anschließen. Mit dieser Depesche schicke ich auch einen guten Teil der Geschenke und Huldigungschreiben mit nach Konstantinopel und bin mir sicher, dass Euch gerade der Wein und die antiken Schriftrollen darunter ebenso große Freude bereiten werden wie mir.


Mit untertänigsten Grüßen, Allzeit der Eure,



Kaisar Tiberios Lekapenos
Kaisar Tiberios Lekapenos

Guido von Anjou

unregistriert

6

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 21:59

Es traf ein Brief ein. er war an den Kaisar adressiert
An den aller ehrwürdigster Kaisar Tiberios. Allerehrwürdigster kaisar in nomine domini dei amen. Oder wie es der Heilige Benedikt von Nurisa formuliert hatte. ora et Labora. Dass zwischen euch und mir zu Meinungsverschiedenheiten . Möchte ich diese gerne beenden. Ich würde mich gerne mit euch treffen und zwar in der Hagia Sophia. Ihr erkennt mich am violetten Pielolus. Ich hoffe aller ehrwürdigster Kaisar ihr kommt zu diesem treffen
Seine Exzellenz der Apostolische Legat und Bischof von Soisson Guido von Anjou

7

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 01:05

Nach etwa drei Wochen kam aus Italien ein Brief nach Konstantinopel, an den Kaisar adressiert. Der verwunderte Kanzleisekretär erkundigte sich daraufhin, ob Kaisar Tiberios bereits aus Italien zurück sei. Da dies nicht der Fall war, wurde der Brief mit demselben Boten nach Italien zurückgeschickt und dem Kaiser ausgehändigt. Als der Bote ihm den Brief überreichte, staunte Tiberios nicht schlecht. Amüsiert schrieb er eine Antwort und schickte sie, mit dem kaiserlichen Siegel verschlossen, nach Konstantinopel, was wiederum wochenlang dauern würde - vom Rückweg nach Italien gar nicht erst zu sprechen.




Verehrter Bischof von Soissons!
Sobald ich wieder in Konstantinopel weile, werde ich mir gerne Zeit für Euer Anliegen nehmen. Euch soll eine private Audienz gewährt werden; jedoch nicht in der Hagia Sofia, denn dies ist kein Ort der Konversation und des Diskurses.

Sollte Euch der Brief erreichen, da ich mich noch in Italien befinde - und solltet auch Ihr Euch zu diesem Zeitpunkt noch in Italien befinden - so seid so gnädig und sucht das Hauptheerlager auf.


Kaisar Tiberios Lekapenos

8

Donnerstag, 12. Februar 2015, 16:28

Geheimer Brief an die Kaisarissa

Ein vertrauter und zuverlässiger Bote des Tiberios Lekapenos brachte aus Italien eine geheime Depesche. Er übergab diese sogleich einer Zofe der Kaisarissa, sodass kein Dritter den Inhalt erfahren konnte.




Mein Herz, meine Seele! Liebe Ismene!

Mit großer Freude las ich deinen Brief und genoss es, die dir eigene Schrift zu lesen. Unter hunderten Handschriften würde ich die deine erkennen; sie ist so zierlich wie eine Blume, wie auch du mir wie eine süße Lilie erscheinst.

Ich danke dir für die Abschrift der Gedichte von Catull. Wenngleich ich im alten Rom residiere, so muss ich jede Verklärung dieses Ortes - voller Bedauern - von mir weisen. Es ist schon lange nicht mehr jenes Rom, von welchen uns unsere alten Vorfahren in ihren Schriften berichteten.

Doch will ich mein Bestes geben, Rom wieder erstrahlen zu lassen. Ich werde das große Kolosseum restaurieren lassen; später vielleicht sogar das Hippodrom. Das Haus des Augustus ist bereits wiederhergerichtet, ein ganz stattlicher Palast; nicht stattlich im Angesicht Konstantinopels, jedoch im Angesicht des alten Roms, welches arge Verfallserscheinungen ertragen musste.

Ich weiß, dass deine neue Stellung dir viel abverlangen wird. Doch gewiss wirst du all deine Aufgaben mit Bravour erfüllen. Wenn ich auch fern von dir bin, ferner, als es mir lieb ist, so weiß ich dich bei deinen Brüdern, meinen lieben Schwagern, in Sicherheit. Konstantinos ist Reichskanzler, Alexandros Kriegsminister und Oberbefehlshaber. Sie können dir den besten Schutz vor allem Übel bieten.

Dennoch bitte ich dich inständig darum, auf dich Acht zu geben. Es gab einen Disput zwischen dem nunmehrigen Autokrator und mir. Wir gingen in Frieden auseinander; zumindest versuchte er den Eindruck zu erwecken, dass wir den Disput, den wir in Rom hatten, beigelegt hätten. Freilich traue ich dem Ganzen nicht. Gebe auf dich Acht, Ismene, halte dich an deine Brüder, sie sind die Menschen, denen du am ehesten vertrauen kannst.

Nichts wäre mir lieber, Liebste, als dein Antlitz hier in Rom erblicken zu dürfen. Doch weiß ich um deine Abneigung gegen das Reisen; und der Weg nach Rom ist ein langer. Doch wird mich mein Weg so schnell nicht nach Konstantinopel führen. Viel ist zu tun in Italien und es werden noch Monate vergehen, bis ich an einen Besuch der Reichshauptstadt denken kann.

Du bist mir Allzeit willkommen und ich würde jede Arbeit stehen und liegen lassen; wofür hat man denn Sekretäre, wenn nicht dafür, einen in bestimmten Zeiten die Last der Arbeit abzunehmen? Nein, sofern du diese Bürde auf dich nehmen möchtest, bist du mir in Rom immer willkommen.

Zuletzt bitte ich dich darum, diesen Brief entweder zu verstecken oder im Kamin zu verbrennen. Manches Wort könnte man als verräterisches Gedankengut bezeichnen; gerade ein paranoider Charakter wie jener des Romanos könnte darauf äußerst empfindlich reagieren. Ich sende dir diesen Brief durch einen vertrauenswürdigen Boten, niemand wird von diesem Brief wissen. Er ist unser Geheimnis.

Ich liebe dich, Ismene, pass auf dich auf!

Liebste Grüße,



Kaisar Tiberios Lekapenos

Nikephoros Doukas

unregistriert

9

Samstag, 23. Mai 2015, 15:21

Ein Brief an Teridates Doukas traf im Palast ein:

Lieber Neffe!

Soeben traf ich wieder in der Reichshauptstadt ein. Du kennst meine Vorbehalte, doch zwang mich die jüngst ausgesprochene Ernennung zum Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Marine durch den Kaiser dazu. Eine Würde im Übrigen, welche ich nie bewusst anstrebte und nur widerwillig annahm.

Ich würde die Situation gerne nützen, um mit dir ein Gespräch zu führen. Hierzu werde ich meine Abneigung gegen alles Höfische zu überwinden suchen und dich in den nächsten Tagen im Palast aufsuchen.

Ich ersuche dich darum, jedweden unnötigen Pomp zwecks meines Besuches zu vermeiden, da es von jeher die Schlichtheit war, welche ich vorzog.

Dein Oheim
Nikephoros

Theophylaktos Lekapenos

unregistriert

10

Donnerstag, 25. Juni 2015, 14:11

Ein Bote aus dem nicht weit entfernten Patriarcheion brachte dieses Schreiben in den Kaiserpalast:

Wir, Theophylaktos, von Gottes Gnaden
Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,
und Ökumenischer Patriarch,

fordern Eure Kaiserliche Majestät hiermit auf, Uns das von Gott verliehene Recht zur Investitur von Bischöfen, den Nachfolgern der Apostel, zuzugestehen.
Es ist unwürdig, dass ein Laie fürderhin die Bischöfe, also die Inhaber der höchsten Weihe, nach eigenem Gutdünken ernennt.
Wir erinnern Eure Majestät an Eure Allerhöchste Pflicht als Protektor der Orthodoxie. Dies bedingt, dass Ihr Uns, dem Patriarchen des Neuen Rom, diese Rechte, welche Uns auf ganz natürliche Weise zustehen, bestätigt.
Auch der Bischof von Rom, der sich Papst nennt, reklamiert derartige Rechte für sich. Wie also lässt es sich rechtfertigen, dass diese Uns, dem Erzbischof des Neuen Rom, vorenthalten werden?
Wir sind Uns gewiss, dass Ihr nach reiflicher Überlegung zu denselben Schlüssen kommen werdet.
Der allmächtige Gott beschütze Eure Majestät und möge Euch ein langes und glückliches Leben schenken.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am siebenten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 unseres Herrn.

Theophylaktos.

Philippos Zarides

unregistriert

11

Freitag, 26. Juni 2015, 23:49

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos


Kraft unseres Amtes planen wir, Prinkipessa und Kyria Eugenis Theophano Phokaina in das Amt des Kourators für die Region VIII zu erheben und bitten um Eure ehrwürdige Zustimmung.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am sechsten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 nach der Menschwerdung des Herrn.

Untertänigst,
Doux Philippos Zarides

Philippos Zarides

unregistriert

12

Samstag, 27. Juni 2015, 00:00

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos


Kraft unseres Amtes planen wir, Kleisourarkissa Sophia Katsarina in das Amt des Kourators für die Region II zu erheben und bitten um Eure ehrwürdige Zustimmung.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am sechsten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 nach der Menschwerdung des Herrn.

Untertänigst,
Doux Philippos Zarides

Philippos Zarides

unregistriert

13

Samstag, 27. Juni 2015, 00:04

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos


Kraft unseres Amtes beabsichtigen wir, Kaisarissa Ismene Phokaina in das Amt des Kourators für die Region VI zu erheben und bitten um Eure ehrwürdige Zustimmung.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am sechsten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 nach der Menschwerdung des Herrn.

Untertänigst,
Doux Philippos Zarides

Philippos Zarides

unregistriert

14

Samstag, 27. Juni 2015, 00:05

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos


Kraft unseres Amtes beabsichtigen wir, Maximos Xiphilinos in das Amt des Koiastors der Stadt Konstantinopel zu erheben und bitten um Eure ehrwürdige Zustimmung.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am sechsten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 nach der Menschwerdung des Herrn.

Untertänigst,
Doux Philippos Zarides

Philippos Zarides

unregistriert

15

Samstag, 27. Juni 2015, 00:07

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos


Kraft unseres Amtes beabsichtigen wir, Prinkipissa Eurydike Doukaina in das Amt des Kourators der Region I zu erheben und bitten um Eure ehrwürdige Zustimmung.

Gegeben zu Konstantinopel in der fünften Indiktion, am sechsten Tage vor den Kalenden des Juli im Jahre 947 nach der Menschwerdung des Herrn.

Untertänigst,
Doux Philippos Zarides

16

Dienstag, 14. Juli 2015, 10:38

An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos



Wir danken Euch für Euer Vertrauen und Eure Absicht, uns zum Erzbischof von Konstantinopel, des Neuen Rom, und Patriarch von Konstantinopel weihen zu lassen.

Möge Gott Euch und Eurer Familie seine vollkommene Barmherzigkeit und seinen Segen schenken!


Hochachtungsvoll



 

17

Montag, 25. September 2017, 20:15

Ein stämmiger Wikinger in Kettenhemd und Helm brachte grimmig diesen Brief und gab diesen persönlich an der Wache ab.

Es grüßt der Jarl von Sjaelland Leif Fynnson den rhomäischen Kaisar und griechischen Konge aus dem fernen Geschlechte.

Ich schreibe diese Sätze um meinen Tribut zu entbieten und das alte Gelübde meiner Ahnen zu erhalten, dass uns in eure Dienste befiehlt. Wir sind zur Eidsfahrt zu euch gelangt, um den Eid zu unterbreiten, der uns Ehre gereicht. Mir unterstehen 60 tapfere Krieger und Fahrende, die mit mir an diesen Ort gelangt sind. Alle sind bereit, den blutigen Eid zu sprechen, der sie mit Leben und Stolz an euch bindet. Eure Ehre soll die unsere sein. Nur ein Gebot ist dem vorweg gesetzt. Ihr müsst mich und meine Huscarl empfangen, um nach alter Sitte des Bundes eure Hand nicht zu verbergen. Wir liegen im Hafen dieser strahlenden Stadt und erwarten euer Geheiß.

In fester Absicht, euch bald Herr zu nennen, verbleibe ich als friedlicher Gast.

Jarl Leif Fynnson
 

18

Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:24

Euer Majestät!

Ich übersende Euch, mein Autokrator, diesen verstörenden Brief, der mich heute erreichte. Ganz offenkundig hat der Kaisar Tiberios, Euer Bruder und mein eigener Schwiegersohn, den Verstand verloren, indem er offen nach dem Thron trachtet. Gedanken des Hochverrates, die bereits seinem Vater und Großvater nicht zur Ehre gereichten. Ich bürge für die Loyalität meines Hauses und ersuche Euer Majestät um Milde gegenüber der Kaisarissa, meiner Tochter Ismene. Sie war stets etwas einfältig und leichtgläubig. Ich kann in ihr nur das Opfer der Herrschsucht ihres Gemahls erkennen. Lasst in ihrem Falle Gnade walten, mein Autokrator. Die Wehrmacht des Reiches steht in unerschütterlicher Treue hinter Eurem kaiserlichen Thron und der Makedonischen Dynastie und ich als Euer Armeeoberbefehlshaber warte auf Eure weiteren Instruktionen.

In untertänigster Devotion
 


An die ehrenwerte Familie der Phokadai!


Erst vor einem Monat bin ich nach Konstantinopel, diese große und heilige Stadt, zurückgekehrt. Und obgleich sich die Situation innerhalb der Stadt aber auch im gesamten Reich beruhigt hat, alles scheinbar wieder seinen üblichen Lauf nimmt, schreibe ich Euch diesen Brief, denn der Schein trügt!

Romanos II. ist kein echter Lekapenos! Er führt die Dynastie der Makedonen weiter und erinnern wir uns doch, wie die Regierungszeit seines Vaters, des Makedonen Konstantinos VII.
geendet hatte: innerhalb kürzester Zeit erlag er dem Suff, überließ die Regierungsgeschäfte anderen. Auch sein Sohn Romanos zeigt bereits erste Anzeichen einer Trunksucht und lässt fortwährend unnütze Prestigeprojekte durchführen anstatt sich um die tatsächlichen Sorgen und Nöte des Reiches zu kümmern; wie groß ist doch der Unterschied zwischen dem Makedonen Romanos II. und dem Lekapenos Romanos I. Mit welcher Weisheit führte und lenkte Romanos I. doch die Geschicke unseres Reiches! Und selbst im hohen Alter ließ er es sich nicht nehmen, noch einmal zu versuchen, die Geschicke in die eigene Hand zu nehmen, zum Wohle unserer Stadt, zu unser aller Wohle! Dagegen denkt sein Enkel, der doch gar nichts von einem Lekapenos hat, allein an sein eigenes Wohl; er misstraut allem und jedem, selbst mir, seinem Bruder, entzog er die Herrschaft Italiens, welches unter meiner Führung zu einer neuen wirtschaftlichen Blüte kommen konnte.


Nun, da er mich an seiner Seite hat, wähnt er sich sicher; er glaubt, mich mit nichtigen Aufgaben beschäftigen zu können doch er unterschätzt mich! Ja, er unterschätzt die großen Adelshäuser unseres edlen Reiches! Er, der Verächter eines jeden Strebens, welches nicht allein seiner Person gilt!


Aus diesem und vielen anderen Gründen schreibe ich Euch diesen Brief, denn Gott der Herr ruft uns zu: Haltet ein von dem Wahnsinn! Lasst ab von dem Wege dieses unseligen Romanos II.! Tief in Eurem Herzen wisst Ihr, dass ich Recht habe! Es gibt also nur eine Möglichkeit um unser vielgeliebtes Reich zu erretten, es vor einem Romanos II. zu beschützen und eine zukünftige Regentschaft eines wohl nicht minder unbegabten und egoistischen, ja wahnwitzigen Alexandros Porphyrogennetos zu verhindern! Man hat es bereits bei Romanos II. gesehen, dass der Apfel eben nicht weit vom Stamm fällt!

Da ich dem Zentrum der Macht, also dem Autokrator selbst, so nahe komme wie kaum ein anderer Mensch, aber alleine ich ein kritisches Auge besitze und ich alleine als wahrer Lekapenos an dritter Reihe in der Thronfolge stehe, sehe ich es als meine Pflicht an, mein Leben für das Reich zu riskieren und den Versuch zu unternehmen, das Werk des großen Romanos Lekapenos fortzuführen und eine Pax Tiberia, einen dauerhaften Frieden für unser Reich, zu schaffen!

Der Kreis der Unzufriedenen ist größer als Ihr es vielleicht zu hoffen vermögt! Es gibt eine Lösung für unser aller Problem und diese Lösung bin ich selbst, Kaisar Tiberios Lekapenos, Enkel des Romanos Lekapenos, der einzige noch verbliebene Gegenkandidat zu Romanos II.! Im Gegensatz zu diesem schämte ich mich meines Familiennamens nie und habe ihn daher auch nie abgelegt!

Ich lade Euch daher ein, dieses Wochenende ganz unverbindlich in die Villa der Lekapenoi zu kommen, wo wir offiziell eine ganz harmlose Festivität veranstalten werden. Ich bitte Euch, von einem Antwortschreiben abzusehen; niemand darf jemals von diesem Schreiben erfahren! Ich bitte Euch daher, diesen Brief alsbald zu vernichten!



 

19

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 13:08

Es klopfte an der Tür der Gemächer des Autokrators und ein Dienstbote trat in übermäßig demütiger Haltung ein. Der junge Mann wagte es nicht, sein Haupt zu heben, auch dann nicht, als er dem Kaiser den kurzen und geheimnisvollen Brief überreichte.


Lieber Herr Bruder!

Sollte dir danach sein etwas Verrücktes zu tun, an diesem Tage also gleichsam der Routine zu entfliehen, so komme während des Glockengeläutes am Mittag zu den Stallungen am Rande des Palastgeländes.
Ich werde dort auf dich warten.
Mein vertrauenswürdiger und exzellenter Leibgardist, du kennst ihn ja bereits, wird dich begleiten. Ich empfehle dir für mein Vorhaben eine unauffällige Kleidung anzuziehen.


Dein dich liebender Bruder


 

20

Mittwoch, 2. Mai 2018, 16:40






An seine Kaiserliche Majestät Autokrator Kaisar Flavios Romanos



Euer Majestät!

Wie von Euch gewünscht schreibe ich Euch diese Zeilen, um Euch einen Gesandten als geistlichen Berater Seiner Heiligkeit des Bischofs von Rom zu benennen.
Ich schlage hiermit vor, Seine Exzellenz den Megas chartophylax nach Rom zu entsenden.


Hochachtungsvoll,



 

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