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Rhomäisches Reich: Der Papst besucht Konstantinopel. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm verschärft worden, während die Behörden sich um Aufklärung des Anschlags bemühen.
Armenien: Sämtliche Zölle zwischen Armenien und dem Reich wurden aufgehoben. Das Kaiserreich plant den Bau einer Zweigstelle der Kaiserlichen Kreditanstalt in Kars.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19:07


Seiner Majestät Romanos II.

Majestät!
Wir schreiben Euch diese Zeilen und bitten um Entschuldigung ob der späten Antwort, die Euch hiermit erreicht. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, verschiedene Ländereien des Kirchenstaats zu besuchen und zu erkunden, weswegen mich Euer Schreiben verspätet erreicht hat. Es erstaunt mich immer wieder, welch absolute Schönheit die italienische Landschaft zu bieten hat und wie wunderbar sie in der Küche hierzulande übergeht. Ich habe ein sehr adrettes Weingut gefunden, das einen äußerst edlen und wohlbekömmlichen Tropfen herstellt, von dem ich Euch zu Eurem Geburtstag, zu dem ich Euch hiermit meine erlesensten Glückwünsche zukommen lasse, einige Flaschen habe schicken lassen, außerdem sollte Euch ein Präsentkorb mit verschiedenen Köstlichkeiten Italiens erreichen, in deren Genuss Ihr bei Eurer Visite bereits kommen durftet.
Darüber hinaus hat einer der hiesigen Künstler ein wahres Wunderwerk erschaffen, das Euch ebenfalls mit diesem Schreiben erreichen dürfte, so gelang es ihm, aus Bildern von Euch und mir ein Gemälde anzufertigen, dass uns beide - Arm in Arm - präsentiert, um die Bande zwischen unseren Nationen, aber auch zwischen Euch und mir als Freunde, zu unterstreichen. Ich hoffe, Ihr werdet das Kunstwerk ebenso wertschätzen wie ich es tue!

Was unseren lieben Kardinal Lucas angeht, so muss ich eingestehen, dass der gute Mann obgleich seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten nur wenig Sinn für Diplomatie besitzt. Er ist ein Hitzkopf und ich bin mir sicher, dass gesprochene Worte, wenn Sie Euch brüskiert haben sollten, des hitzigen Gemüts des Kardinals und der Situation geschuldet waren. Seid versichert, dass Kardinal Lucas mein vollstes Vertrauen besitzt, auch wenn er sich beizeiten selbst im Wege steht.
Was die unschöne Geschichte bezüglich Eures Oheims anbelangt, so ist man in Rom tatsächlich besorgt. Mehr als einmal hat der General Priestern mit körperlicher Gewalt, abscheulichen Folterstrafen bis hin zum Tode gedroht, ein Umstand, den man nicht unter den Teppich kehren darf. Statt einer Entschuldigung - ich ging davon aus, dass es sich um ein Missverständnis handelte - drohte Euer Oheim auch meiner höchsteigenen Person, schrieb mir gar wörtlich, er sehe eine strikte Trennung zwischen Ost- und Westkirche und erkenne den Heiligen Stuhl nicht an. Als wäre dies nicht genug, forderte er gar Ländereien, was einen zu dem Schluss kommen lassen könnte, er erkenne die Souveränität des Kirchenstaats nicht an.
Besorgt darüber habe ich mich entschieden, wieder einen Legaten nach Konstantinopel zu entsenden, um sich mit dem hiesigen Patriarchen, Bruder Basiliskos, in Verbindung zu setzen. Seid Euch meiner außerordentlichen Entschuldigung gewiss, wenn dies nicht zu Eurer oder meiner Zufriedenheit geschehen ist. Ich werde direkt nachdem ich diese Zeilen vollendet haben werde, ein Schreiben an den Kardinal aufsetzen und dafür sorgen, dass die Angelegenheit aufgeklärt wird.


Der Herr segne und behüte Euch und halte schützend seine Hand über Eure Herrlichkeit. Wir wünschen Euch für Euer kommendes Lebensjahr alles Gute.




42

Montag, 29. Oktober 2018, 15:16


Romanos Argyros
Heerlager
Ostgrenze



SM
Romanos II.
Kaiser ect.ect.





Euer Majestät ,

zunächst darf ich Euer Majestät, die herzlichsten Glückwünsche zu Eurem Wiegenfeste , im meinen Namen und in dem meiner geliebten
Frau Agatha übermitteln.Mögen Euer Majestät, ewige Gesundheit, und alles Glück der Welt beschienen sein.

Was mich nun zu meinem Anliegen kommen lässt.
Ich erbitte von Euer Majestät die Erlaubnis, die Reichgrenze zu überschreiten un das im Kalfanat gelegene Edessa anzugreifen. mir der Eroberung Edessas hätte wir, hätte Euer Majestät den ersten wichtigen Schritt in Richtung der Eroberung Jerusalems getan.Euer Majestät sind sicher die Klage eines gewissen Abas von Armenien zu Ohren
gekommen, leider hatte ich nach dem fürchterlichen Überfall durch
muselmanische Angreifer und interne Verräter, keine andere Wahl und
musste eine Aushebung auf armenischen Territorium durchführen lassen.

Nun um dieses leidige Angelegenheit zu bereinigen erbitte ich
von Euch ,Euer Majestät, die Gnade , unsere Tochter, Eure Cousine, Thekla Lekapene Argyre, mit den Sohn jenes Abas zu verehelichen.
Da ich aus bekannten Gründen nicht daheim bin, erbitte ich Euer Majestät dies selbst veranlassen zu wollen.
Ich danke Euer Majestät im vorraus.

Romanos Argyros.
Euer Euch liebender Oheim

gegeben in unserem Heerlager
zu nachmittäglicher Stunde, Anno 951, am 29.Tage des Octobers.
 

43

Dienstag, 20. November 2018, 18:09





Tun Eurer Kaiserlichen Majestät kund, dass man des Erzbetrügers Theodoulos Philanthropenos, emeritierten Erzbischofs und gewesenen Metropoliten, bei Magdeburg habhaft wurde und ihm nunmehr zu Augsburg der Prozess gemacht wird. Dies in Übereinstimmung und dank der Mitwirkung Ihrer Hoheiten zu Ostfranken und Alemannien, welche den exkommunizierten Gesuchten in die Hände der Heiligen Mutter Kirche übergaben, auf dass Wir in Vertretung des Heiligen Vaters, unseres geliebten Papstes Ioannes, den Vorsitz der Gerichtsverhandlung übernehmen.

Wir ersuchen in diesem Zusammenhange all jene, die in engem Kontakt mit dem einstmals Hochstehenden, nunmehr aber Gefallenen standen, sich als Zeugen zu betätigen und dem Hohe Gerichte eine schriftliche Stellungnahme zukommen zu lassen, sofern eine persönliche Anreise nicht möglich ist. Im besonderen Maße sei hier Seine Allheiligkeit der Patriarch zu Konstantinopel angesprochen, welchen Wir auf diesem Wege grüßen.

Gegeben zu Augsburg, am dritten Tage vor den Iden des November im Jahre 951 nach Christi Geburt, im dritten Jahre Unseres patriarchalen Episkopates.


 

44

Sonntag, 25. November 2018, 01:10


Dr. iur. Sebastiano Confalonieri
Titularbischof von Oasis Magna
Auditor a.D. der päpstlichen Gerichtsbarkeit

An seine Kaiserliche Majestät
Romanos II.
Kaiser der Rhomäer
Großer Palast
Konstantinopel

Eure kaiserliche Majestät!

wie Euch sicherlich bekannt sein dürfe, findet zurzeit die Verhandlung gegen den Griechen Theodoulos Philanthropenos in Augsburg statt, welcher einen Anspruch auf den päpstlichen Thron anhand eines komplizierten juristischen Konstruktes stellt, welches ich selbst untersuchte. Als römischer Kirchenjurist, der Jahrzehnte im Dienste des Heiligen Stuhles stand, habe ich den einzigartigen Auftrag erhalten und angenommen, den besagten Griechen vor jenem Gericht nach meinen besten Möglichkeiten und rechtlichen Kenntnissen zu verteidigen, wie es die Ehre des Juristenstandes und meine Pflicht als Advokat von mir verlangt. Ich habe dabei den Angeklagten als durchaus frommen und gottesfürchtigen Mann kennengelernt, wenngleich mir einige seiner Wesenszüge persönlich fremd sind. Der Angeklagte verfügt im Rahmen seines Anspruchs über Kenntnisse im Hinblick auf die Gültigkeit der Wahl des Ioannes zu Rom zum Bischof selbiger Stadt. Nach seinen Angaben, die wohl von Zeugen belegt werden können, hat der damalige Kardinal Spoleto die Wahl durch Simonie gewonnen, was, wie Ihr sicher wisst, gegen den zweiten Kanon des Konzils von Chalkedon verstößt, wie es auch selbst Eure kaiserlichen Vorfahren und Vorgänger dort an höchster Stelle zusammen mit den Bischöfen nicht ohne Grund sanktioniert haben.Wenngleich dies schwere Anschuldigungen sind, sind sie nicht gänzlich unsubstantiiert und können sie nicht gänzlich unbeachtet von der Hand gewiesen werden und richten jetzt schon Schaden, Zwietracht und Verwirrung in der Kirche an.

Beide Männer sowohl der Grieche als auch der Spoleto haben, meiner Einschätzung nach, durch ihr jeweiliges Handeln die Kirche in Verruf gebracht und beide haben sich gegen die kirchliche wie kaiserliche Autorität eines Konzils erhoben. Der eine durch Simonie, der andere durch Irregularitäten, durch welche er den Thron des Heiligen Petrus beansprucht. Diese Dinge und die daraus resultierenden unabschätzbaren Folgen für die Kirche von Rom aber auch für die Kirche insgesamt lassen sich vor einem einfachen Kirchengericht in Augsburg für die ganze Kirche nicht zufriedenstellend klären und beantworten. Nach meiner persönlichen Einschätzung als Jurist der Mutter Kirche, wäre der beste Ort dies alles vollumfänglich und zufriedenstellend zu klären, ein allgemeines Konzil der der Bischöfe, am besten unter dem Vorsitz des Kaisers, also Eurer Majestät, damit eine von allen Seiten anerkannte Instanz den Vorsitz führt und eine gewisse Unparteilichkeit wie Autorität vorhanden wie gegeben ist. Mein Mandant, der einst im Kronrat Eurer Majestät saß und aus dem Osten stammt, würde die Autorität eines solchen Konzils gänzlich anerkennen und sich seinem finalen Urteil fügen, sodass er auch bereit wäre, allen Ansprüchen auf den Papstthrone zu entsagen, sollte das Konzil so befinden und sich überdies in das Gewahrsam Eurer kaiserlichen Majestät zu begeben, soll nach seinem Willen nämlich nur die Kirche und ihre Heilung im Vordergrund einer solchen frommen Versammlung stehen, die wieder Frieden und Stabilität in die christliche Kirche bringen könnte.

Mit der Bitte, ein solches Konzil zum Wohle der Kirche einzuberufen und alle Streitfragen einmütig unter Anleitung des Heiligen Geistes zu klären, verbleibe ich mit der höchsten Hochachtung vor Eurer kaiserlichen Person.


Bischof von Oasis Magna

45

Sonntag, 30. Dezember 2018, 11:53




Seiner Majestät,
Kaiser Romanos

Ew. Majestät!


Durch das Ableben des kürzlich verblichenen Erzbischofs von Palermo ist dieses Amt vakant. Da mir die hiesige Region gut bekannt ist, erlaubt mir, Euch untertänigst meinen getreuen Bruder in christo, Ioannes Dandulus, Weihbischof von Castello, für dieses Amt zu nominieren. Mit ist bekannt, dass Süditalien sich meinem bischöflichen Vorschlagsrecht entzieht, doch ist das Erzbistum von Palermo ein Armes und stellt durch verschiedene Brennpunkte und Gegebenheiten eine besondere Herausforderung dar, die gewisses Talent und Fingerspitzengefühl erfordern; zwei Dinge, die ich meinem lieben Bruder voll und ganz zutraue. Ich bin mir sicher, dass Seine Allheiligkeit der ökumenische Patriarch nichts gegen die Auswahl meines Kandidaten haben wird,


Gegeben zu Rom am 20. Dezember des Jahres 951 nach der Menschwerdung des Herrn im ersten Jahre Unseres Pontifikats.







 

Konstantinos Phokas

Protoarchitektonas tes Rhomaikes Autokratorias

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46

Dienstag, 26. Februar 2019, 10:32

An den Parakoimomenos Kosmas Laskaris

Ein an den Parakoimomenos addressierter Brief wurde beim Posteingang des kaiserlichen Palastes abgegeben.

Einladung zum gemeinsamen Abendessen im Palast des Lausos.


Geehrter Parakoimomenos! Lieber Kosmas!

Gerne würde ich Dich zu einem gemeinsamen Abendessen im Palast des Lausos einladen, also an jenem Ort, an dem wir uns zum ersten Male begegnet sind. Seither ist viel Zeit verstrichen und wir beide sind in unseren Funktionen zweifellos aufgestiegen. An Gesprächsthemen wird es uns bestimmt nicht fehlen.

Mit freundlichem Gruße,
Konstantinos Phokas

47

Mittwoch, 27. Februar 2019, 17:35


Romanos Argyros
Doux de Edessa
ect.ect.



SM
Romanos II.
Kaiser
ect.ect.




Euer Majestät ,

beunruhigen Nachrichten erreichen mich in meinem HQ.


Jedoch zuerst die guten Neuigkeiten, wir stehen in Edessa und beginnen
ringsum mit dem Bau eines großangelegten Verteidigungsringes.

Zuvörderst darf ich berichten das alle muselmanischen Würdenträger der Stadt,
Euch zur Ehre, entweder in heißem Öl gesotten oder auf dem
Scheiterhaufen verbrannt wurden. Als Zeichen kaiserlicher Großmut
habe ich jedoch den in der Stadt lebenden Juden Gnade und
Generalpardon, in eurem Namen, gewährt. Um so unbarmherziger befahl
ich die Aufspürung einstiger Christen, welche konvertierten. Hierbei
, also beim Aufspüren zeigte sich ein gewisser Droungarios Ioannes
Mykrapolis große Umsicht, in kurzer Zeit spürte er die Konvertiten
auf und überantwortete die nach harter Befragen, dem Öle oder dem
Feuer.überantwortet.
Ebenso tapfer im Felde, wie auch als guter Organisator, erwies sich ein
Ritter aus tütschen Landen, mit Namen Karl von Rappenfels. Gleichsam
möchte ich auch die Kentarchos Dordugos und Barcas erwähnen, die
sich bei der Einnahme hervortaten!Daher bitte ich um eine Rang-und Standeserhöhung der Genannten, als Belohnung.!
Den aus Italien stammenden Priester Bruno Passeti habe zum Bischof -elekt
der Stadt ernannt, bitte sorge dafür, dass der Dicke, ich denke Du weißt wenn
wir meinen , lieber Neffe, dies bestätigt.
Nun zum eigentlichen Zweck meines Schreibens, ich weiß durch gut
informierte Quellen das der derzeitige Kriegsminister und sein
Intimus der Reichsmarschall gegen mich intrigieren und etwas planen.

Nur eines kommen die beiden mir in die Quere, dann werde ich mich mit
meinen Truppen nach Armenien absetzen. Ich bin weder gewillt unter
Monomachos , noch unter Bardas, die fünfte Flöte zu spielen.

Bedenke ich bin Dein, Dich liebender Onkel, der eine ist nur Dein
Schwiegervater, der andere nicht einmal annähernd mit uns verwandt.

Ich mein allergnädigster Herr und Kaiser kann Euch geben ,wo nach es
Euch gelüstet, zumindest kann ich Euch die Tore dorthin aufbrechen.

Mein lieber Neffe befehle dem Armenier, die Abbas, er möge sofort 20000 Mann
ausheben und mir zusenden, wenn nicht, übernimmt meine Tochter, Deine
Cousine den Thron von Armenien.Ohne sie vergleichen zu wollen , Frauen ,wie Deine Mutter , oder Tante,braucht das Reich!Leider ist mein eigener Filius,Dein Cousin, eher ein Waschlappen, denn
ein Krieger, irgendwas haben wir entweder falschgemacht, oder er wurde schlichtweg vertauscht, dieses Weichei.
Sei gewiss das ich hier im Osten weiterhin mit harter Hand regieren werde!



HQ
Edessa

Romanos Argyros
eigenhändig aufgesetzt am 22. Tage, des zweiten Mondes, Anno 952





 

48

Freitag, 1. März 2019, 02:16


Seiner Majestät
Kaiser Romanos



Mein lieber Freund!
Mit großem Interesse habe ich Eure Zeilen gelesen. Es erfüllt mich mit großer Freude, dass Ihr entschlossen den Ungläubigen entgegen tretet. Gerne will ich Eure Mission unterstützen und sende Euch umgehend Hilfe.In tiefer Freundschaft verbunden,


49

Dienstag, 5. März 2019, 20:06


SM Romanos II.

gottgleicher Kaiser ect.
Gralsprotektor
Prinkeps Romanos Argyros
Doux von Edessa
Domestikos ton exkoubiton
Gebliebter Neffe,
gern würde ich Deiner aufforderung nachkommen, jedoch habe alle mohamedaner zu deinen Ehren backen und brennen lassen.
Wenn Dir also diese Knabe so wichtig, dann geruhe eine Botschaft an den Kriegsminister zu senden, er möge auf seinem weg hierher genug Mohamedaner einfangen und Dir zusenden. Zumal jener besser geeignet Leute einzufangen und lebnend zu transporttiren.
mir , mein geliebter kaiserlicher neffe, sind durch die einschliessung meiner stadt edessa, leider Gottes die hände gebunden.
Mit vorzüglicher Hochachtung
und
allerbesten Grüßen an deine liebe Mutter, sowie Deine liebe Frau und mein getreues Weib
dein Dich liebender Oheim
Romanos Argyros


 

50

Mittwoch, 3. April 2019, 11:56

Nur einen Tag nach seiner Gefangennahme erreichte das Schreiben des Kardinals den kaiserlichen Palast in Konstantinopel. Es war dem Jungen tatsächlich gelungen, eine der Brieftauben zu stehlen und die Nachricht zu versenden, die sogleich weitergegeben wurde. Sie war auf einem kleinen Fetzen Pergament geschrieben, die Schrift war beengt und gesudelt, doch einigermaßen gut lesbar.


Seiner Majestät, Romanos II

Ew. Majestät! Eile ist geboten. Eure Nachricht ist in Edessa angekommen. General Argyros widersetzt sich dem kaiserlichen Befehl, will Edessa in Schutt und Asche legen. Er tickt völlig aus, er droht dem Minister und will die Bevölkerung exekutieren lassen und sich nach Armenien absetzen, um den König zu stürzen und sich selbst zum Herrscher auszurufen. Mich hat er festnehmen lassen, ein Affront gegen die diplomatischen Beziehungen zum Kirchenstaat und gegen Gott. Sendet Hilfe.Kardinal Lucas Crescentius
 

51

Mittwoch, 3. April 2019, 14:54





Ew. Majestät!

Mit Fassungslosigkeit reagieren wir auf die Nachricht, Euer Oheim habe Unseren Kardinallegaten Lucas Crescentius wegen angeblicher Befehlsverweigerung festgenommen. Wir möchten an dieser Stelle unnötigerweise explizit darauf hinweisen, dass Eure Offiziere keinerlei Befehlsgewalt über die Kardinäle der Heiligen Römischen Kirche verfügen, noch über die Gerichtsbarkeit, die eindeutig in Unserer Person liegt. Jegliche Festnahmen oder Androhung von Strafen ist nicht nur ein Affront gegen die Kirche, sondern auch gegen Unsere Person selbst.
Wir betrachten die Festnahme des Kardinals als ein Kriegsakt und stellen mit Bestürzung einen Angriff auf die Souveränität des Kirchenstaats fest.

Bereits in der Vergangenheit fiel General Argyros wegen seiner wenig diplomatischen Handlungsweise auf, beispielsweise als er den Kardinal während der Friedensverhandlungen in Ostfranken bedroht hatte. Ew. Majestät, die Kardinäle Lucas Crescentius und Adeodatus von Viterbo sind auf Euer Bitten um geistlichen Beistand hin gen Osten gereist. Es bestürzt Uns, wie mit der diplomatischen Gesandtschaft eines verbündeten Staates umgegangen wird.

Wir verlangen umgehend die Freilassung des Kardinals und eine persönliche Entschuldigung des Blasphemikers, der bis auf Weiteres von der Gemeinschaft der Kirche auszuschließen ist.


Gegeben zu Rom am 3. April des Jahres 952, im ersten Jahr Unseres Pontifikats
.




52

Mittwoch, 3. April 2019, 16:32


Romanos Argyros
Doux de Edessa
ect.ect.

Johannes XII.
Papst
Rom



Höre Unbotmäßiger ,

endweder du schwörst ab von Deinen Taten, sprich mich zu exkimmunizieren, oder ich sehe mich genötig, nach demn ich in Armenien aufgeräumt habe, nach rom zu kommen und auch hier aufzuräumen!
Bedenke wir das rhömärische Reich schützen deinen Zwergstaat!
Bedenke weiterhin, es gibt genug Kirchenmänner die Dich ohne weiters ersetzen können!
Also Johannes, tu dir selbst einen Gefallen, und büsse über Ostern.
Dein ebenso unbotmäßer Kardinal Crescentius, hat bereit mehrfach gewagt , mir Wiederworte entgegenzubringen und mich vor meinen Herren zu beleidigen, diesmal aber ist der schreihals eindeutig zu weit gegangen, mit seinen Beleidigungen.

Da lobe mir mir den Herrn Kardinal Witterpo, ein Mann nach meinen Geschmack.


Romanos Argyros
von Gott gesandter Heerführer

 

53

Freitag, 5. April 2019, 13:17

Eine Brieftaube mirt einen persönlichen Brief an den Kaiser trifft ein.

SM Romanos II.
gottgleicher Kaiser ect.



Romanos Argyros
Doux de Edessa
ect.ect.



Ew. Majestät!

Geliebter Neffe ich schreibe dir jetzt nich als glorrreicher Heerführer und Herr von edessa, sondern als Dein Onkel.
Eigentlich sollte ich beleidig sein, mir den Phokas vor die Nase zu setzen, onwohl ich Dein fleisch und blut und jener nur der schwiegervater., aber es es drum, das Du aber auch die sen unfähigen Monomachos mir auf den Hals hetzt, ist eine arge herabwürdigung meiner Person.

Im übrigen ist Dein Kriegsminister gerade dabei mich an die Muselmanen zuverrratten und verkaufen, zum Preis dafür ungeschoren abziehen zu dürfen. Was anderes habe ich von diesm Mann auch nicht erwartet!
Was nun meine Handlungen betrifft, so will ich einige Missverständnisse ausräumen,
erstens Armenien; ich habe Abbas schriftlich, in Deinem Namen gebeten mir Truppen zu senden, der strolch , hat es ignoriert. Dieses erfordert eine drastische Massnahme unserseits , wo kommen wir hin, wenn sich unserer Order, im Namen des Kaisers wiedersetzt. Daher gedenke ich Armenien einzunehmen und dort als Reichsverweser zu verbleiben, bis Deine Cousine, meine Tochter, das Zepter übernommen hat.
zweitens der Kardinal; jener Lulas Crescentius, ein großmäuliger aufsässiger Lümmel, hat schon in Magdeburg, Beleidigungen gegen mich ausgestossen, jetzt nun tat er es abernals ,diesmal vor meinen Untergebenen, ich musste handeln um nei Gesicht zu wahren, also habe ich den Kerl weggesperrt.
Jener würde nicht einmal vor Dir haltmachen, mit seinen Beleidigungen.
drittens rom; dieser Clown von einem Papst( eh nur von unseren gnaden) glaubt mich und damit auch Dich bedrohen zu können.
Daher will ich nach Rom marschieren, der Kerl absetzen und nach Konstantinopel bringen lassen. Dort kann du ihn dann aburteilen.
Es finden sich genügend wille Geistliche die das amt des Papstes in Deinem Sinne auszuführen gedenken.
viertens, der gral; gerade hatte ich begonnen in edessa, Frakmente die zum Schlüssel führen könnten zusammenzutragen.
Ich weiss das viele Lügen über mich verbreitet werden, so von dem Fettsack von Patriarch, aber auch von dem Phokas-Jüngelchen.

Mein lieber Neffe, habe ich nicht von kleinauf zu Dir gehalten?
Ich würde niemals Verrat an Deiner Person begehen, vergiss das nie, egal was Dir diese Speichellecker zuflüsstern.
Bedenke der Orient vor uns liegt und wir jetzt und hier die große chance haben die Muselmanen zu vernichten .
Ich bitte Dich ein Weiteres Ersatzheer auzustellen und zu endsenden.
Soll Bardas Phokas , meinethalben den Oberbefehl über das Heer haben, ich bleibe Oberberfehlshaber meiner truppen und Herr von Edessa und Monomachos wird abgestzt und wegen versuchten Verrats an der kaiserlichen Familie( indem er mich an die Musels verkaufen will) verurteilt.

Majestät, ich schwöre Dir abermal die Treue, egal was das falsche Gesindel um Dich herum auch über mich sagt.
Ich habe immer so gehandelt das es Dir zugute kam.

Weiterhin muss alles getan werden um Agatha, Deine Tante , mein Weib, aus den Klauen der Musels zu endreissen, die verstehen eh nur eine einzige Antwort,
also lassen wir das ganze Diplomatengewäsch beseite und ziehen andere Seiten auf.
Majestät ich bitte innständig ,dieses persönliche Schreiben, als solches zu betrachten und nicht öffentlich zu verbreiten, einzige Ausnahmen sind Deine liebe Mutter, meine Schwägerin und meine Tochter Thekla, da jene viel von ihrer Mutter hat.

Dein Dich liebender Oheim
Romanos Argyros
Stadtpalast zu Edessa
am fünften Tage, des Kriegsmonats, im Jahre des Herrn 952

 

54

Dienstag, 9. April 2019, 18:33

Sr. Kaiserlichen Majestät dem Autokrator

Ew. Majestät!

Ich teile Euch aus Samosata am Euphrat mit, wo mich Eure jüngsten Instruktionen unlängst erreichten, dass der Abzug aus Edessa gemäß Euren Vorgaben erfolgte. General Monomachos verblieb als Geisel in der Hand der Sarazenen, bis die von denselben geforderte Summe nicht weniger als einer Tonne Goldes übergeben würde. Dann solle auch die Freilassung der Tante Eurer Majestät, der Prinkipissa Lekapane, erfolgen. Günstigere Konditionen waren trotz intensiver Verhandlungen nicht herauszuholen.

Unterdessen stellt sich das Agieren Eures Oheims Prinkeps Argyros nachhaltig als hochverräterisch dar. Eurer Majestät Anweisungen, denselben festzusetzen, konnte indes bisher nicht umgesetzt werden, erlangte ich ja erst in Samosata davon Kenntnis, nachdem sich Argyros bereits mit einigen Truppen in Richtung Armenien abgesetzt hatte. Dieses Vorgehen wird man nach nunmehrigem Kenntnisstand als in höchstem Maße staatsgefährdend ansehen dürfen. Es schlossen sich auch einige Hikanatoi ohne meine Erlaubnis diesem Zuge an; die Namen derjenigen sind diesem Schreiben angefügt. Auch sie haben sich nach jetzigem Stand der Dinge des Hochverrates schuldig gemacht.

Ich werde sogleich ein Schreiben gen Kars aufsetzen, um den Regenten von Armenien ob dieser Vorgänge in Kenntnis zu setzen und die Bestellung des einzig legitimen Reichsprotektors Oberst Kourkouas anzuzeigen. Das Vordringen des Argyros auf armenisches Gebiet erfolgte insofern ohne Eurer Majestät Bewilligung und wird demzufolge wie eine feindliche Invasion behandelt. Da ein Waffenstillstand von zwölf Monaten mit den Sarazenen erzielt werden konnte, wäre es mir zudem möglich, mit geballter Truppenmacht die armenische Sache im Sinne Eurer Majestät zu lösen und die offizielle Einsetzung des Protektors Kourkouas, dessen Ankunft ich in nicht zu ferner Zukunft erwarte, vorzubereiten.

Jedwede Bestrebung, den armenischen Regenten ohne ausdrückliche Zustimmung Eurer Majestät abzusetzen, werde ich als Eurer Majestät Oberbefehlshaber zu unterbinden wissen, ist es doch fraglos die Strategie Eurer Majestät, die armenische Staatsverwaltung im Inneren zu bewahren und keine Aufstände infolge einer Thronentsetzung der im Volke beliebten Bagratiden-Dynastie zu provozieren.

Gegeben zu Samosata am Euphrat am 5. April 952.


 

55

Dienstag, 9. April 2019, 20:35

Eine brieftaube erreicht den Palast.


Sr. Kaiserlichen Majestät, dem Autokrator

Ew. Majestät!


Ich sehe nun mit meinen Truppen, vor den Mauern von Kars.
Ihr hab mich fallen gelassen, mich der Euch immer treu ward.
Ihr jedoch glaubtet meinen Feinden mehr als mir, all diesen Speichellecker, die mich hassen, egal ob der Versager Monomachos, Phokas , der Fettsack von einen Patriachen.
Ich hätte Edessa halten und weiter nach dem Gral in Jerusalem suchen können, selbst wenn ich durch ein Meer von Blut hätte waten müssen.
Andere waren mir immer egal, ausser Ihr , meine liebe Frau und Eure Mutter und meine Kinder.
Jetzt bin ich nach Armenien gangen nicht als Agressor, sondern um den treulosen Abbas, in Eurem Namen für seinen Verrat( nichtentsendung angefordereter Truppen) und dessen entarten Sohn und seine Sodomistenbande zu strafen.
Wenn Eure Cousine Thekla Königin, dann wird Armenien noch enger an Euer Reich gebunden.
Egal was man Euch über mich berichtet , ich habe euch nie verraten und würde es auch nie tun.
Nur seid Ihr der einziger den ich akzeptiere , ich lassen mir niemand vor die Nase setzen.
Alles was ich tue tue ich in eurem Intetesse, egal was meine Feinde auch über mich sagen.
Was die Exkommunikation betrifft, nun es interessiert mich nicht, Glaube, Kirche soll dem eigenen Interesse dienen mehr nicht.
es war ein fehler mit den Muselmanen zu verhandeln ,anstatt sie restlos auszurotten.
Diese heidnische ,ehrlose Bande wird mein weib , Eure tante töten.

Möge es Euch wohl ergehen, grüßt Eure liebe Mutter und euer Weib.

gegeben vor Kars, am 09. April 952.

Romanos Argyros
Oberbefehlshaber der rhömärischen Expeditionsarmee



 

56

Sonntag, 14. April 2019, 20:30



Seiner Majestät dem Autokrator
Großer Palast zu Konstantinopel


Nikolaos Argyros
gewesener Vizeadmiral


Euer Majestät,

ich kehrte von meiner Weltreise heim und eilte zu Euch , um Euch übe rmeine Reise zuberichten und Euch all die wundersamen Dinge und Getiere zu präsentieren.Jedoch wies man mich die wachen am Tor ab, so das mir nicht blieb als Euch zu schreiben.
Bürokraten der Marineführung wollen mir mein Schiff nehmen, das ich aus eigenen Mitteln bauen liess.
Inzwischen hat man mich degradiert und auf einen Seelenverkäufer verband , wohl in der Hoffnung das ich damit unterginge.
Das all die Dinge die ich für Euch mitbrachte mir langsam zur Last fallen, erbitte ich um eine Audienz um diese Euch vorzuführen zu dürfen.

gegeben
auf dem "Drachen"

Nikolaos Argyros
Euer Euch verehrender Vetter


 

57

Mittwoch, 24. April 2019, 02:43


Seiner Majestät Romanos II.
Ihrer Majestät Basilissa Helena


Geliebter Neffe, Geliebte Schwester,


ich schreibe euch beiden diese Zeilen aus dem Militärlager in Samosata am Euphrat. Die Sarazenen haben ihr Wort gehalten und mich aus der Haft entlassen, aus der mich General Romanos Argyros nicht zu befreien gedachte. Mein Dank an die Truppen des Reiches kennt keine Grenzen. Ich möchte euch auf diesem Wege mitteilen, dass ich wohl auf bin und freue mich darauf, euch bald wieder in meine Arme schließen zu können.


Agatha



58

Mittwoch, 24. April 2019, 14:32

Argyros hat einen Vertrauten an den kaiserlichen Hof entsandt der persönlich dem Kaiser und der Basilika je ein Schreiben persönlich überbringen soll.

Seine Höchstchristlichste Kaiserliche Majestät Romamos, zweiter dieses
Namens, Augustos des Oströmischen Reiches, rechtmäßigen Herrscher des
Gesamtreiches und einzig legitimen Imperator des Imperium Romanum,
alleruntertänigstes Ansuchen und Bitten um allergnädigste Gehörfindung.


Großer Palast
Konstantinopel




Romanos Argyros
Festung Wanadsor



Eure kaiserlicher Majestät!

Wir geruhen Uns allen Anschuldigigungen Unserer Feinde zu stellen!
Wir erwarten dazu freies Geleit und freien Abzug!
Ihr werdet einzig Unseren Prozess führen.
Keine der Hofschranzen hat das Recht über Uns zu urteilen, Ihr sollt der einzige sein.
Als meine Fürsprecher berufen Wir, den Kardinal Witterpo(Viterbo) und den Kentarchos Barcas!
Wir geruhen Uns selbst zu verteidigen.

Habt Die Güte und geruht dem Sendboten eine antwort zu geben.
Dieses Schreiben ist nur für euch und Eure Frau Mutter!


In Demut Eurer antwort harrrend
Romanos Argyros




 




Ihrer Majestät
Basilissa Helena

Großer Palast
Konstantinopel







Romanos Argyros
Festung Wanadsor



Euer
Majestät.werte Schwägerin,
Wir
geruhen Euch diese Zeilen persönlich zu schreiben und überbringen
zu lassen.
Wir wissen das wir nie ein Herz und eine Seele waren.Seidjedoch
versichert, das wir weder Euch, Unseren Neffen,noch Unser
geliebtes
Weib, Eure Schwester hintergangen haben.
Das alles sind gezielte Gerüchte, Falschmeldungen und dreiste Lügen ,
mit dem einzigen Ziel
mich zu vernichten und das eiserne Band das zwischen mir und dem
Kaiser zu zerschneiden. Allen voran sind es die Hofschranzen,
welche Euren Sohn umgeben, weiß Gott, ich wollte das aus Eurem
Sohn ein knallharter Soldat wird, jedoch diese Hofschranzen drehen ihn um!
Leute wie der Zauderer Monomachos, der fette
Patriarch, sowie dieser Phokas-Junge, sind nicht gut für
Euren Sohn.Helena, glaubt es Uns hätten Wir die Möglichkeit gehabt , heißt Truppen,
so hätte ich Eure Schwester, Unser geliebtes Weib befreit und die Hunde vonMuselmanen in ihrem Blute ertränkt.
Wir sind und das schwöre ich euch , jederzeit bereit wieder gegen die
Musels zu ziehen um sie auszulöschen und ihr Reich dem großen
Rhomärischen Reich anzuschließen. Nur müssen Wir dafür
Truppen haben,
genug Truppen!
Noch etwas wichtiges, es gab Versuche Eure Schwester frei zubekommen, es
wurden mehre Boten zu den Muselmanen entsandt, jedoch kehrte nie
einer
zurück, nun borgten Wir Uns einen Gesandten desEhrwürdigen Vater Erzpriester aus und sandte jenen zu den Musels,
eventuell hat jener mehr Glück als seine Vorgänger.
Wir bitten Euch seid meine Fürsprecherin , bei Eurem Sohn und auch bei meinem Weibe, Eurer Schwester.
Es grüßt Euch Euer

Schwager
Romanos Argyros





 

59

Donnerstag, 25. April 2019, 01:44

An Seine kaiserliche Majestät
Romanos II.

Eure kaiserliche Majestät,
Liebster Cousin!

Ich schreibe Euch diese Zeilen nun nicht mehr nur als rhomäische Adelige, sondern als offizielle Königin von Armenien. Ich hätte mir niemals träumen lassen, jemals Königin dieses Landes zu sein, doch weiss ich um die enge Verbundenheit mit Rom. Die Krönungszeremonie durch den Katholikos und die übrigen Feierlichkeiten waren sehr ergreifend, doch betrüben mich leider zurzeit die Umstände um meine Familie. Zuerst allerdings will ich Euch danken für die Rettung meiner geliebten Mutter, Eurer Tante, aus der Gefangenschaft. Es ist ein ganz besonderes Geschenk!

Die Angelegenheit um meinen Vater jedoch ist nicht so erfreulich. Ich weiss nicht um das volle Ausmaß seiner Fehler und seiner Gründe, doch kann ich nur darum bitten, dass Ihr am Ende Milde walten lasst und zumindest seinen Tod ausschließt. Den geliebten Vater zu verlieren wäre trotz allen begangenen Unrechts mehr als erschütternd. Ich kann Euch versichern, dass in Armenien viel unternommen wird, um Eurer Anweisung nachzukommen und ich weiss bisher nur Gutes über den Protektor, den Ihr ernanntet, zu berichten. Er macht sich gar besser als mein eher unfähiger Gemahl, aber dies sei Euch im Vertrauen gesagt!

Ich hoffe, dass sich noch einmal die Gelegenheit ergibt, das schöne Konstantinopel zu besuchen, meine Heimat, und würde Euch sonst noch bitten, meiner Mutter die liebsten Grüße und meine innigste Freude über ihre Befreiung weiterleiten zu lassen, da die Tauben aus Kars wohl nur Euren Palast anfliegen.

Mit den liebsten Grüßen
Eure Cousine


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Samstag, 27. April 2019, 14:06

Ein Brief erreicht den Hof.

Seiner
Höchstchristlichste Kaiserliche Majestät Romamos II.
Konstantinopel
Kaiserreich Byzanz



Barbara
Ordens-Oberin
Äbtissin
Kloster St.Barbara
Frohe an der Elbe
Königreich Ostfranken




Euer Majestät,
als Ordens-Oberin bitte ich Euch das Ihr die Bildung zweier Klöster
unseres Ordens, soll da heißen ein Männer und ein Frauenkloster,
zu genehmigen und zu unterstützen.

Wir das sind die Brüder und Schwestern des Grün-Kreuz-Ordens .
Die Gründer des Orden waren mein ehrenwerter Oheim Jesco von Krossen
und seine ehrenwerte
Schwester Sophie von Krossen.
Ich möchte mich Euch kurz vorstellen,
geboren wurde ich in Sanok, als Gräfin Barbara Sophie von Sanok, mit 12gab mich mein Vater in das Kloster, welches Tante Sophie vorstand.
Ich empfing die Weihen, kurz vor ihren Tode
bestimmte mich Tante Sophie, zu ihrer Nachfolgerin. Sowohl alsOrdens-Oberin, wie auch als Äbtissin.
Als es in und um Sanok immer unruhiger wurde begab
ich mich mit 14 Mitschwestern in Richtung ostfränkisches Reich
und durch Gottes Fügung landeten wir in Frohe an der Elbe.


Soviel zu mir !
Es würde mich sehr freuen und ein gottgefällig Werk, wenn euer
Heilig die Ansiedlung unseres Ordens unterstützen würde.

Ein gleichlautender Brief wurde auch seiner Heiligkeit dem Patriarchen zugesandt.


Möge der Herr euch schützen.


Barbara
Äbtissin
zu St. Barbaran und Priorin zu St. Annen








 

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