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Rhomäisches Reich: Der Friedensvertrag zwischen dem Kaiser und dem Kalifen wurde beiderseitig ratifiziert. Ein Geheimbündnis zwischen dem Reich und den Kiewer Rus wurde geschlossen.
Armenien: Sämtliche Zölle zwischen Armenien und dem Reich wurden aufgehoben. Das Kaiserreich plant den Bau einer Zweigstelle der Kaiserlichen Kreditanstalt in Kars.

[Taverne "Zur durstigen Nixe"] Zugriff

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Dienstag, 10. September 2019, 18:08

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Gregorios Tatzanides, Praitor


Nach dem Treffen mit der Kaisermutter Helena waren Praitor und Innenminister unverzüglich aufgebrochen. Unterwegs hatte man rund drei Dutzend Angehörige der Stadtpolizei angefordert, die die beiden Herren nun allesamt zum Hafen begleiteten. Laut den Informationen des Spitzels Flavius Larcius war der Hauptverdächtige des Attentats auf die Magnaura (nebst Basileus und Basilissa) in der hiesigen Spelunke "Zur durstigen Nixe" abgestiegen, ein heruntergekommener Schuppen, dessen Zimmer meist nur stundenweise gemietet wurden. Um diese Tageszeit war das Wirtshaus kaum besucht, die Hafenarbeiter würden erst später am Abend einkehren. Nach kurzen Anweisungen schlichen einige der Männer nach oben und suchten Zimmer Nummer vier, denn hier hatte sich Isaurikos nach den Informationen des Wirts eingenistet.

Ein leises Knarzen. Dann: Ohrenbetäubender Krach. Holz splitterte, Metal klepperte und eine Welle von zwei Dutzend Polizisten durchflutete den Raum. Stimmen brüllten Befehle, man hörte Männer knurren - dann Stille. Währenddessen übte sich der Wirt unten im Schankraum am Treppenabsatz im Zwergenaufstand ob der gesprengten Tür seines Hauses. Tatzanides hatte mit dem Minister und einer Hand voll Männer unten gewartet, um die Polizisten ihre Arbeit verrichten zu lassen. "Beruhigt Euch, guter Mann! Die Stadt wird Euch den entstandenen Schaden selbstverständlich ersetzen. Seid froh, dass ich Euch nicht festnehmen lasse, weil Ihr einem möglichen Staatsfeind Schutz gewährtet."

Im nächsten Moment erschütterte ein Erdbeben das Haus. Die Wände zitterten, Staub rieselte von der Decke. Ein dumpfes, tiefes Grollen. Hitze breitete sich aus. Ein Knall. Ein Polizist kam in rasantem Tempo die Treppe heruntergesegelt und blieb reglos an deren Absatz liegen. Der linke Arm war merkwürdig verdreht. Dann: grüne Blitze. Helle, unnatürlich wirkende Flammen schlängelten sich den Flur entlang. Gregorios hörte die verzweifelten Rufe der Männer nicht. Ein lautes Piepsen in beiden Ohren hinderten ihn daran. Er hielt sich den Kopf. Blut ronn seine Finger entlang, es drang aus der Stelle an seinem Kopf, an der ihn ein herbstürzender Balken getroffen hatte. Eine weitere Explosion erschütterte die Taverne, von der sich ein großer Teil in Brocken und Staub aufgelöst hatte, als die gefährliche Mixtur explodierte.

21 Polizisten wurden in tausend Fetzen zerrissen und die Taverne stand in Flammen. Am Hafen breitete sich unverzüglich Panik aus. Menschen rannten um ihr Leben, einige sprangen ins Wasser und versuchten, der drohenden Gefahr schwimmend zu entfliehen. "Eine Falle! Eine verfluchte Falle!", brüllte Gregorios dem Innenminister zu, den er in all dem Chaos aus Staub und Rauch nur schwer erkennen konnte. Seine nächsten Gedanken galten seinen Leuten. "Wir müssen hier raus, bevor die ganze Bude in sich zusammenfällt!", hustete er und humpelte in Richtung Ausgang. Er warf sich gegen die Tür und schaffte es nach draußen, während er hinter sich erneuten Lärm vernahm, als das Gebälk dem griechischen Feuer nachgab und in einem Meer aus grünen Flammen krachend zusammensackte. Kurze Zeit später war die Taverne komplett zerstört und der dunkle Rauch über dem Hafen war kilometerweit zu sehen.

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Dienstag, 10. September 2019, 19:27

Es ächste, schnaufte und dröhnte , dann erfolgte ein Knall. während der Praitor sich gegen die türe warf und es nach draussen schaffte hatte auch alex den sprung nach draussen geschafft.
Ächtemd lag er neben dem Praitor, der Gott sei Dank noch lebte. alex stellte fest das seine Kleidung, genau wie die des Praitor schwer gelitten hatte, aber wie es schien waren bei , so gut wie unverletzt. von der einstigen taverne, war nichts als Rauch, Schutt und Asche übrig. Leider waren auch die stadtpolizisten allesamt tot, ebenso der Wirt.
Alex hörte schnelle schritte und stimmen. Die Männer seiner Einheit waren angekommen. Vorsichtig, wurden der Praitor und Alex hochgehoben und auf die Füße gestellt.
Krächzend gab Alex Order alles haarklein abzusuchen , dabei aber höchste Vorsicht walten zu lassen. Alex schaute sich um hier war nicht mehr zu machen, einzig man wusste nun das man richtig gelegen hatte und der oder die Verbrecher hier waren. Alex ware bestärkt in seiner Meinung das es sich um eine großangelegte Verschwöerung handle.
Er wandte sich dem Praitor zu.
"Mein guter Praitor, geht es Euch , natürlich den Umständen entsprechend gut? dann sagt mir Praitor , woher , hattet ihr die Information, das der oder die verbrecher sich hier aufhilelten.
Es könnte sein, das jener der Euch informierte, mit zu den Verschwöreren gehörte."
Alex war recht wütend, ob des Anschlags, jemand würde bkutig dafür bezahlen.

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Mittwoch, 11. September 2019, 00:15


Gregorios Tatzanides, Praitor

Tatzanides brauchte einen Moment, um langsam wieder zu sich zu kommen. Sein rechtes Trommelfell war geplatzt, an seiner Stirn klaffte eine Platzwunde und neben einigen Prellungen hatte er sich auch eine Rippe angebrochen. Nichts, was einen gestandenen Mann allzu sehr aus der Ruhe bringen würde. Im Nu waren er und der Minister von Soldaten der Stadt umringt, die helfen wollten, wo sie konnten. Auch die Feuerwehr traf irgendwann ein und begann mit den Löscharbeiten.
"Dieses Schwein werde ich persönlich am nächsten Mast aufknüpfen!", brüllte der Praitor wutentbrannt, ehe er die Stimme des Ministers vernahm. Dieser war offensichtlich auch noch nicht ganz bei sich, kam die besagte Information doch von Flavius Larcius bei ihrem gemeinsamen Treffen, das keine zwei Stunden her war. Einem Soldaten gab er einige Befehle mit auf den Weg. "Verzeiht mir Exzellenz, aber ich muss die Einsatzkräfte koordinieren. Ihr solltet dafür sorgen, dass das Palastviertel abgeriegelt wird, meine Männer unterstehen Eurem Befehl."


Im Gegensatz zum Innenministerium verfügte der Praitor nämlich tatsächlich über eine beachtliche Anzahl an Beamten und Soldaten, von denen die meisten zwar nur mittelmäßig ausgebildet waren, doch reichte dies in der Regel für die Polizeiarbeit. Kurze Zeit später war Tatzanides humpelnd und Befehle brüllend in der wuselnden Menge verschwunden.

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Mittwoch, 11. September 2019, 00:25

Alex erteilte seine Truppen Befehle dann nahn er vier der männer mit und brach zum palast auf.
Hier war eher fehl am Platz, seine einhei riegelte alles ab und die Feuerwehr kümmerte sich um den Brand.
er wollte sich diesen Larcius vorknöpfen, laut dem Praitor war er der Tippgeber.
So humpelte er dem Palast endgegen, zwar taten ihm alle Knochen weh, der Kopf schmerzte, aber das alles musste zurückstehen, es galt, die Verschwörer dingfest zumachen.
Wenn er wieder bei Kräften würde er sich blutig rächen, hier stand er seinem Vater in nichts nach.

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